10. Juni 2026 · 7 Min. Lesezeit

Unterrichtsentwurf im Referendariat: Aufbau und Tipps für die Lehrprobe

Der ausführliche Unterrichtsentwurf für die Lehrprobe: Bedingungsanalyse, didaktische und methodische Begründung, Verlaufsplan und Erwartungshorizont — mit Praxistipps.

Im Referendariat ist der schriftliche Unterrichtsentwurf umfangreicher als im Alltag: Er begründet jede Entscheidung. Hier ist der typische Aufbau für die Lehrprobe.

Die Bestandteile

  • Bedingungsanalyse: Lerngruppe, Vorwissen, Besonderheiten.
  • Sachanalyse: fachliche Klärung des Themas.
  • Didaktische Analyse: Begründung der Auswahl und Reduktion (oft nach Klafki), Einbettung in die Einheit.
  • Lernziele: Grob- und Feinziele, sauber operationalisiert.
  • Methodische Analyse: Begründung von Phasen, Methoden und Sozialformen.
  • Verlaufsplan: tabellarisch mit Zeit, Phase, Geschehen, Sozialform, Medien.
  • Anhang: Material, Tafelbild, erwartete Schülerlösungen.

Worauf Prüfer achten

Der rote Faden: Lernziel, Methode und Material müssen schlüssig aufeinander aufbauen. Begründungen sollten konkret auf deine Lerngruppe bezogen sein, nicht allgemein. Plane realistische Zeiten und einen Plan B.

Zeit clever nutzen

Die Standardbausteine — Verlaufsplan, Lernziele, Methoden und Differenzierung — kannst du dir als Grundgerüst erstellen lassen und dann mit deiner fachlichen und didaktischen Begründung verfeinern. So bleibt mehr Zeit für das Eigentliche: die durchdachte Begründung.

duFrau Einstein liefert dieses Grundgerüst bildungsplankonform für dein Bundesland — Phasen, Methoden, Sozialformen und differenziertes Material inklusive.

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