Sachinformation für die Lehrkraft
Standvögel wie Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Haussperling und Elster bleiben das ganze Jahr hier. Zugvögel wie Weißstorch, Rauchschwalbe und Kranich ziehen im Herbst nach Süden, weil es im Winter bei uns kaum Insekten, Frösche oder Würmer gibt. Manche Arten sind Teilzieher: Ein Teil der Rotkehlchen und Buchfinken zieht, ein Teil bleibt.
Gegen die Kälte plustern Vögel ihr Gefieder auf; die Luft zwischen den Federn hält warm. Viele suchen nachts geschützte Schlafplätze und stellen ihre Nahrung von Insekten auf Samen und Beeren um.
Die meisten Vögel finden auch im Winter selbst Futter; nötig ist Füttern meist nicht, aber es macht Beobachten aus der Nähe möglich. Das beste Futter sind Hecken und Sträucher mit Beeren und Samen. Geeignet sind Sonnenblumenkerne, Haferflocken, ungesalzene Nüsse und Meisenknödel ohne Plastiknetz, in dem sich Vögel verfangen können. Brot, Gesalzenes und Essensreste gehören nicht dazu. Futterstellen sauber halten, damit sich keine Krankheiten verbreiten.
So kannst du das Thema aufbauen
- Stunde 1 – Wer bleibt, wer zieht weg? Vögel an Merkmalen bestimmen und nach Standvogel und Zugvogel sortieren.
- Stunde 2 – Wie kommen Vögel durch den Winter? Versuch zum Aufplustern, Futter sortieren, ein Regelplakat „So füttern wir richtig“.
- Danach: ein Beobachtungsbogen am Futterhaus der Schule. Im Januar passt die Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ des NABU, bei der Schulklassen mitmachen können.