Rheinland-Pfalz · Ev. Religionslehre · Klasse 1

Stoffverteilungsplan Ev. Religionslehre, Klasse 1 — Rheinland-Pfalz

Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Ev. Religionslehre in der 1. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.

2
Std./Woche
38
Schulwochen
12
Themenblöcke
≈76
Stunden gesamt

Stoffverteilungsplan im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Ev. Religionslehre in der 1. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.

Woche
Thema & Inhalte
Lernziele
Methoden
Kompetenzbezug
W1–4

Ich bin ich – und gehöre dazu

Die Frage nach dem Menschen
Lernziele des Blocks
SuS stellen sich mit Vorlieben und Stärken vor und benennen, was sie von anderen Kindern unterscheidet.
SuS vereinbaren Regeln und ein Anfangs- und Schlussritual für die Religionsstunde und begründen sie.
SuS erzählen, wie Jesus die Kinder zu sich ruft und segnet, und verstehen das als Zuspruch: Jedes Kind ist willkommen.
WocheW12 Std.
Thema & Inhalte
Das bin ich
Lernziele
SuS stellen sich mit einem Lieblingsgegenstand vor und nennen eine Stärke und eine Vorliebe.
SuS entdecken im Gespräch, worin sie sich von anderen Kindern unterscheiden und was sie verbindet.
Methoden
Sitzkreis
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
WocheW22 Std.
Thema & Inhalte
Freunde sein
Lernziele
SuS erzählen von einer Freundschaft und sammeln, was eine gute Freundin oder einen guten Freund ausmacht.
Methoden
Erzählkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
WocheW32 Std.
Thema & Inhalte
Wie wir gut miteinander lernen
Lernziele
SuS vereinbaren drei Regeln für die Religionsgruppe und begründen, wozu jede Regel gut ist.
SuS erproben ein gemeinsames Ritual für den Anfang und das Ende der Religionsstunde.
Methoden
Plenum
Sitzkreis
Kompetenzbezug
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
WocheW42 Std.
Thema & Inhalte
Jesus segnet die Kinder
Lernziele
SuS erzählen nach, wie die Jünger die Kinder wegschicken wollen und Jesus sie zu sich ruft und segnet (Mk 10,13-16).
SuS gestalten ein Bild dazu, wie es sich anfühlt, willkommen zu sein.
Methoden
Erzählkreis
Einzelarbeit
Kompetenzbezug
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
W5–8

Wie ist Gott? Fragen, staunen, danken

Die Frage nach Gott
Lernziele des Blocks
SuS teilen ihre eigenen Vorstellungen von Gott in Bild und Wort mit und hören die Vorstellungen anderer an.
SuS erzählen die Schöpfungserzählung in sieben Tagen nach und verstehen die Welt als Gottes gute Gabe.
SuS formulieren eigene Dankgebete und sprechen sie in der Gruppe.
WocheW52 Std.
Thema & Inhalte
Wie ich mir Gott vorstelle
Lernziele
SuS malen, wie sie sich Gott vorstellen, und erklären ihr Bild in einem Satz.
SuS sprechen über die Frage, ob man Gott sehen kann, und hören dabei verschiedene Antworten an.
Methoden
Einzelarbeit
Sitzkreis
Kompetenzbezug
Eigene Gottesvorstellungen der Kinder
WocheW62 Std.
Thema & Inhalte
Gott ist wie ein guter Hirte
Lernziele
SuS erklären, was ein guter Hirte für seine Schafe tut, und übertragen das Bild auf Gott (Jes 40,11; Joh 10,11.14).
Methoden
Bildbetrachtung
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Biblische Bilder und Symbole für Gott
WocheW72 Std.
Thema & Inhalte
Gott schafft die Welt
Lernziele
SuS ordnen Bildkarten den sieben Tagen der Schöpfungserzählung (Gen 1) zu und erzählen sie nach.
SuS nennen, was ihnen an Gottes Welt besonders gefällt.
Methoden
Erzählkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Gotteserfahrungen in biblischen Geschichten
WocheW82 Std.
Thema & Inhalte
Danke für die Gaben der Erde
Lernziele
SuS bringen Früchte und Gaben aus Garten und Feld mit und formulieren dazu eigene Dankgebete.
SuS sprechen ihre Gebete in einem gemeinsamen Dankkreis.
Methoden
Sitzkreis
Einzelarbeit
Kompetenzbezug
Mit Gott sprechen
W9–11

Gottes Erde – wir passen auf

W9
Gott vertraut uns die Erde an
Leben in einer Welt
W10
Wasser ist kostbar
Leben in einer Welt
W11
Wer braucht meine Hilfe?
Nächstenliebe als Auftrag der Christen
W12–14

Jesus zeigt: Jeder ist wichtig

W12
Sankt Martin teilt – der Martinstag
Menschen folgen Jesus nach - bis heute
W13
Jesus kehrt bei Zachäus ein
Jesus wendet sich Außenseitern zu
W14
Der Hirte sucht das verlorene Schaf
Jesus zeigt, wie Gott ist
W15–18

Warten, feiern, sich freuen: Advent und Weihnachten

W15
Nikolaus hilft im Verborgenen
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
W16
Advent: Wir warten gemeinsam
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen
W17
Jesus wird geboren
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen
W18
Weihnachten mit Liedern und Gebärden feiern
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W19–20

Josef und seine Brüder – starke Gefühle

W19
Josef und seine Brüder
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
W20
So fühle ich mich
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
W21–22

Gott ist mit Josef

W21
Gott ist bei Josef in Ägypten
Gotteserfahrungen in biblischen Geschichten
W22
Josef und seine Brüder versöhnen sich
Gotteserfahrungen in biblischen Geschichten
W23–25

Unsere Kirche vor Ort

W23
Wir besuchen eine Kirche
Kirchenräume
W24
Wer arbeitet in unserer Gemeinde?
Die eigene Konfession
W25
Singen, beten, segnen
Grundformen religiöser Praxis im Christentum
W26–28

Jesus in Jerusalem – Ostern

W26
Jesus zieht in Jerusalem ein
Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung
W27
Jesus stirbt am Kreuz
Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung
W28
Die Frauen finden das leere Grab
Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung
W29–33

Wir glauben verschieden – und begegnen uns

W29
Kinder in unserer Klasse glauben verschieden
Begegnungen mit anderen
W30
Die Synagoge – ein Haus zum Beten
Das Judentum als lebendige Religion und Wurzel des Christentums
W31
Sabbat feiern
Das Judentum als lebendige Religion und Wurzel des Christentums
W32
Die Moschee und ein Fest der Muslime
Der Islam, die Religion der Muslime
W33
Einander mit Respekt begegnen
Andere religiöse Lebenswelten wahrnehmen und mit Angehörigen fremder Religionen respektvoll kommunizieren
W34–35

Die Bibel – ein besonderes Buch

W34
Die Bibel zu Hause und in der Kirche
Umgang mit der Bibel
W35
Eine Bibelgeschichte gestalten
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W36–38

Beten, staunen, behütet weitergehen

W36
Mit Liedern und Bewegung beten
Mit Gott sprechen
W37
Kleine Wunder entdecken
Mit Hilfe der biblischen Botschaft lebensfördernde und lebensfeindliche Ansprüche unterscheiden und eigene Wünsche und Vorhaben an ihnen messen
W38
Abschied nehmen und behütet weitergehen
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen

Ab Woche 9 geht der Plan weiter

Noch 30 Wochen in 10 Themenblöcken. Den vollständigen Plan bekommst du sofort — einmalig 5,99 € oder im Abo.

inkl. MwSt. · alle Wochen als PDF und Word · kein Konto nötig

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Gesamt: 38 Wochen · 76 Stunden

Bereiche in Rheinland-Pfalz

Der Plan ist entlang der Bereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Ev. Religionslehre vorsieht:

Die Frage nach GottDie Frage nach dem MenschenDie Frage nach Jesus ChristusDie Frage nach verantwortlichem Handeln in der WeltDie Frage nach der Kirche und Ausdrucksformen des GlaubensDie Frage nach den ReligionenDie Frage nach der Bibel

Grundlage dieses Plans

Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Evangelische Religion. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz, September 2010. In Kraft seit 1. August 2011. (Quelle in Rheinland-Pfalz)

Der Teilrahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule in Rheinland-Pfalz (September 2010, in Kraft seit 1. August 2011) setzt Ziele nur für das Ende der Grundschulzeit. Auf Seite 9 heißt es, die sechs Kompetenzen gäben vor, „was die Schülerinnen und Schüler am Ende des 4. Schuljahres im Religionsunterricht an Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen erworben haben“. Ziele für einzelne Schuljahre kennt der Plan nicht; er unterscheidet nirgends zwischen Klasse 1 und 2 oder zwischen Klasse 3 und 4. Jede Zuordnung eines Inhalts oder einer biblischen Geschichte zu diesem Schuljahr und zu einer bestimmten Woche ist deshalb ein Vorschlag dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne vom Teilrahmenplan abzuweichen: Er will, dass sich sein Orientierungsrahmen in schuleigenen Arbeitsplänen konkretisiert, und versteht ihn „weder als geschlossenes System noch als beliebiges Menü“ (Seite 16). Die einzige Stütze für eine Verteilung sind die Klassenstufen-Angaben [1/2], [3/4] und [1/4] hinter einzelnen Anregungen des Orientierungsrahmens. Der Plan erklärt sie auf Seite 16 als Hinweis darauf, „dass in diesen Klassenstufen besonders nachhaltige Kompetenzentwicklungsprozesse zu erwarten sind“; zugleich schließen seine Anregungen „alle Klassenstufen der Grundschule ein“. Diese Reihe folgt den Angaben: Was der Teilrahmenplan mit [1/2] kennzeichnet, steht im ersten und zweiten Jahr, was er mit [3/4] kennzeichnet, im dritten und vierten. Advent und Weihnachten, Passion und Ostern sowie die eigene Konfession tragen die Angabe [1/4], die der Plan nicht erklärt; diese Reihe liest sie als „in allen vier Klassenstufen“ und greift die Feste deshalb in jedem Jahr auf, jedes Jahr mit anderen Geschichten. Eine einzige Liste nennt der Teilrahmenplan verpflichtend: 32 biblische Texte, die „bis zum Ende der Grundschulzeit verpflichtend in den Religionsunterricht einzubeziehen“ sind (Seite 28). Eine Klassenstufe nennt die Liste nicht. Diese Reihe verteilt die 32 Texte auf die vier Jahre: neun beginnen im ersten, zehn im zweiten, acht im dritten und fünf im vierten Jahr; jeder der 32 kommt vor. Drei Texte der Liste fassen zwei Erzählungen zusammen und sind auf zwei Jahre verteilt: die Schöpfungserzählungen (Gen 1 im ersten, Gen 2 im dritten Jahr), die Weihnachtsgeschichten (Lukas im ersten, Matthäus im zweiten Jahr) sowie Verurteilung und Kreuzigung (die Kreuzigung im ersten, die Verurteilung vor Pilatus im vierten Jahr). Die sechs Kompetenzen bestimmen laut Seite 9 das Unterrichtshandeln. Jede Woche dieses Plans ist entweder einem Inhalt des Orientierungsrahmens oder einer der sechs Kompetenzen zugeordnet; in den Wochen mit einer Kompetenz steht diese im Vordergrund, gearbeitet wird auch dort an einer Geschichte oder einem Inhalt. Jede der sechs Kompetenzen und jeder der sieben Gegenstandsbereiche hat in jedem der vier Jahre mindestens eine eigene Woche. Wie die Wochen auf das Schuljahr 2026/27 fallen, steht im Hinweis zur Jahresplanung. In diesem ersten Jahr stehen Anregungen, die der Teilrahmenplan mit [1/2] kennzeichnet, neben Anregungen ohne Angabe: Josef (Wochen 19 bis 22), die Kindersegnung (Woche 4), das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Woche 14), Sankt Martin (Woche 12) und Nikolaus (Woche 15), das Wasser als kostbares Gut (Woche 10), Synagoge, Feste und Gebete des Judentums (Wochen 30 und 31) sowie Moschee und Feste des Islam (Woche 32). Zwei Anregungen ohne Angabe, deren Inhalt in diesem Plan erst ab dem dritten Jahr eine eigene Überschrift trägt, beginnen schon hier: das Leben zur Zeit Jesu (Woche 26, beim Einzug in Jerusalem) und Kinder anderer Religionen in Schule und Nachbarschaft (Woche 29). Von den 32 biblischen Texten beginnen hier neun: Josef (Gen 37 bis 50 in Auswahl, Wochen 19, 21 und 22), die Schöpfungserzählung in sieben Tagen (Gen 1, Woche 7), die Kindersegnung (Mk 10,13-16, Woche 4), Zachäus (Lk 19,1-10, Woche 13), das verlorene Schaf (Lk 15,1-7, Woche 14), die Weihnachtsgeschichte nach Lukas (Lk 2,1-20, Woche 17), Jesu Einzug in Jerusalem (Mk 11,1-11, Woche 26), seine Kreuzigung (Mk 15 in Auswahl, Woche 27) und die Frauen am Grab (Mk 16,1-8, Woche 28). Nicht in diesem Jahr stehen, weil diese Reihe den Klassenstufen-Angaben des Teilrahmenplans folgt: das Erntedankfest als eigenes Fest, Himmelfahrt und Pfingsten sowie Psalm 23. In der Woche vor dem Erntedanksonntag und den Herbstferien (Woche 8) steht deshalb das Danken für die Gaben der Erde als Gebet; das Fest selbst folgt im dritten Jahr. Das Vaterunser lernen die Kinder in Woche 36 als gemeinsam gesprochenes Gebet mit Gebärden, als eines der Gebete, die der Teilrahmenplan unter den Grundformen religiöser Praxis nennt; seine Bitten erschließt erst das vierte Jahr, weil der Teilrahmenplan das Vaterunser bei der Vergebung und der Bergpredigt mit [3/4] kennzeichnet. Der Inhalt „Die Endlichkeit des Daseins“ beginnt behutsam mit dem Abschiednehmen am Ende des Schuljahres (Woche 38); Tod und Trauer folgen im dritten Jahr. Advent und Weihnachten sowie Passion und Ostern gehören im Teilrahmenplan zum Inhalt „Kirchliche Feste im Jahreslauf“ und tragen dort die Angabe [1/4]. In diesem Plan stehen die Wochen 15 bis 18 unter den Kompetenzen, die in ihnen im Vordergrund stehen (Woche 15 Kompetenz 3, Wochen 16 und 17 Kompetenz 4, Woche 18 Kompetenz 2), die Wochen 26 bis 28 unter dem Inhalt „Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung“. Gegenstand dieser Wochen sind in jedem Fall die Feste selbst. Wo der Teilrahmenplan auswählen lässt, sagt dieser Plan, was er nimmt. Von der Josefsgeschichte, die der Plan „in Auswahl“ nennt, erzählt er Gen 37, Gen 39 bis 41, Gen 45 und Gen 50,20. Für die Feste des Islam nennt der Teilrahmenplan kein Beispiel; das Zuckerfest in Woche 32 ist ein Vorschlag dieses Plans, jedes andere Fest, das Kinder der Klasse feiern, ist ebenso richtig. Die Nikolauslegende in Woche 15 wählt die Lehrkraft. Von den Symbolen, die der Teilrahmenplan als Beispiele nennt (Licht, Hand, Brot, Wasser, Weg, Kreuz), greift dieses Jahr das Licht auf (Woche 18). Die Kompetenzen stehen in diesem Jahr in folgenden Wochen im Vordergrund: Kompetenz 1 in den Wochen 1 und 20, Kompetenz 2 in den Wochen 18 und 35, Kompetenz 3 in Woche 15, Kompetenz 4 in den Wochen 16, 17 und 38, Kompetenz 5 in Woche 33 und Kompetenz 6 in Woche 37.

Die Verwaltungsvorschrift „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024, Nummer 3, weist in der Zeile „Religion/Ethik“ für die Klassenstufen 1 bis 4 je 2 Wochenstunden zu 50 Minuten aus, ohne Klammern, also als festen Ansatz; ein Kind im evangelischen Religionsunterricht hat diese zwei Stunden ganz. Dieser Plan rechnet für Klasse 1 deshalb mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 2 × 38 = 76 Jahresstunden. Die Wochenspalte ist eine Ordnungshilfe: Die Vorschrift erlaubt der Schule, die Stundenansätze zu rhythmisieren, und die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen rechnen mit 45 Minuten, sodass bei 50 Minuten eine Phase um fünf Minuten länger wird.

Am Lehrplandokument abgeglichen: 16.10.2026.

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Derselbe Jahrgang, aufgebaut am Lehrplan des jeweiligen Landes: