Rheinland-Pfalz · Ev. Religionslehre · Klasse 4

Stoffverteilungsplan Ev. Religionslehre, Klasse 4 — Rheinland-Pfalz

Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Ev. Religionslehre in der 4. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.

2
Std./Woche
38
Schulwochen
12
Themenblöcke
≈76
Stunden gesamt

Stoffverteilungsplan im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Ev. Religionslehre in der 4. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.

Woche
Thema & Inhalte
Lernziele
Methoden
Kompetenzbezug
W1–3

Mose und Mirjam: Gott befreit

Die Frage nach Gott
Lernziele des Blocks
SuS erzählen, wie das Volk Israel in Ägypten unterdrückt wird und Gott Mose zur Befreiung beruft.
SuS unterscheiden in der Erzählung, was dem Leben schadet und was es befreit.
SuS gestalten Mirjams Lied als Lob für die Befreiung.
WocheW12 Std.
Thema & Inhalte
Mose wird gerettet
Lernziele
SuS erzählen nach, wie das Volk Israel in Ägypten unterdrückt wird und das Kind Mose gerettet wird (Ex 1-2).
Methoden
Erzählkreis
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Gotteserfahrungen in biblischen Geschichten
WocheW22 Std.
Thema & Inhalte
Gott hört das Schreien seines Volkes
Lernziele
SuS erzählen nach, wie Gott Mose am brennenden Dornbusch beruft (Ex 3), und unterscheiden, was in Ägypten dem Leben schadet und was Gott dagegen verspricht.
Methoden
Erzählkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Mit Hilfe der biblischen Botschaft lebensfördernde und lebensfeindliche Ansprüche unterscheiden und eigene Wünsche und Vorhaben an ihnen messen
WocheW32 Std.
Thema & Inhalte
Auszug und Mirjams Lied
Lernziele
SuS erzählen vom Auszug durch das Meer (Ex 14) und gestalten Mirjams Lied (Ex 15,20-21) mit Rhythmus und Bewegung.
Methoden
Plenum
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W4–8

Leben in Freiheit und Gerechtigkeit

Die Frage nach verantwortlichem Handeln in der Welt
Lernziele des Blocks
SuS erklären die Zehn Gebote als Regeln für ein Leben in Freiheit und prüfen eigene Vorhaben daran.
SuS beschreiben Gewaltverzicht und Feindesliebe aus der Bergpredigt und erproben Wege, Konflikte zu entschärfen.
SuS erkennen ungerechte Verteilung und unnachhaltiges Handeln und entwickeln Lösungen im eigenen Umfeld.
WocheW42 Std.
Thema & Inhalte
Zehn Gebote für ein Leben in Freiheit
Lernziele
SuS ordnen die Zehn Gebote (Ex 20,1-17) nach Geboten zu Gott und zu den Mitmenschen und erklären, wie sie das Leben in Freiheit schützen.
SuS erfahren, dass die Gebote Teil der Thora sind und Juden und Christen verbinden.
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
Nächstenliebe als Auftrag der Christen
WocheW52 Std.
Thema & Inhalte
Nicht zurückschlagen – die Feinde lieben
Lernziele
SuS erklären Jesu Worte vom Vergelten und von der Feindesliebe (Mt 5,38-45) und spielen Wege, einen Streit zu entschärfen, ohne zurückzuschlagen.
Methoden
Rollenspiel
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
WocheW62 Std.
Thema & Inhalte
Nachhaltig leben
Lernziele
SuS untersuchen ihren Schulalltag auf Verschwendung und vereinbaren zwei nachhaltige Veränderungen.
SuS begründen die Veränderungen mit Gottes Auftrag an den Menschen (Ps 8; Gen 1,26-30).
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
Leben in einer Welt
WocheW72 Std.
Thema & Inhalte
Brot für alle: Teilen und Erlassjahr
Lernziele
SuS deuten die Speisung der Fünftausend (Mk 6,30-44) als Bild für gerechtes Teilen.
SuS erklären die Idee des Erlassjahres (Dtn 15,1-11) und übertragen sie auf Armut heute.
Methoden
Partnerarbeit
Plenum
Kompetenzbezug
Leben in einer Welt
WocheW82 Std.
Thema & Inhalte
Erntedank: danken und teilen
Lernziele
SuS gestalten den Erntedank-Gottesdienst mit und verbinden den Dank für die Ernte mit dem Teilen mit Menschen in Not.
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen
W9–10

Martin Luther und die evangelische Kirche

W9
Luthers Bibelübersetzung
Die eigene Konfession
W10
Was sich durch die Reformation verändert hat
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
W11–12

Wunderbar gemacht – Klage und Lob

W11
Psalmworte für Klage, Freude und Staunen
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
W12
Jeder Mensch ist einmalig
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
W13–14

Nachfolge mit Mut

W13
Am See: Jesus ruft die ersten Jünger
Menschen folgen Jesus nach - bis heute
W14
Bonhoeffer, King, Schweitzer
Menschen folgen Jesus nach - bis heute
W15–18

Advent und Weihnachten: Die Bibel erzählt

W15
Betlehem und Nazaret: Orte der Weihnachtsgeschichte
Das Land der Bibel
W16
Schriftrollen und Qumran
Die Entstehung der Bibel
W17
Gott wird Mensch
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
W18
Die Weihnachtsgeschichte kreativ gestalten
Umgang mit der Bibel
W19–22

Jesus – Mensch seiner Zeit und Bote Gottes

W19
Der Vater und seine beiden Söhne
Jesus zeigt, wie Gott ist
W20
Jesus und die Frau am Brunnen
Jesus wendet sich Außenseitern zu
W21
Alltag zur Zeit Jesu
Jesus ist Mensch seiner Zeit
W22
Ähren raufen am Sabbat
Jesus stellt Regeln infrage und ermutigt zu widerstehen
W23–25

Jüdisches und muslimisches Leben heute

W23
Respekt statt Ablehnung
Begegnungen mit anderen
W24
Jüdisches Leben in unserer Region – damals und heute
Das Judentum als lebendige Religion und Wurzel des Christentums
W25
Fasten und Speisegebote
Der Islam, die Religion der Muslime
W26–28

Passion und Ostern: Kreuz und Hoffnung

W26
Jesus wird verurteilt und gekreuzigt
Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung
W27
Das Kreuz: Zeichen des Todes und der Hoffnung
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W28
Was kommt nach dem Tod?
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
W29–30

Vielfalt der Überzeugungen

W29
Andere Gemeinschaften in unserer Umgebung
Menschen mit anderen Überzeugungen
W30
Gemeinsam mit Kindern anderer Religionen
Andere religiöse Lebenswelten wahrnehmen und mit Angehörigen fremder Religionen respektvoll kommunizieren
W31–33

Fragen an Gott und Gebete

W31
Jona läuft weg – kann man vor Gott fliehen?
Eigene Gottesvorstellungen der Kinder
W32
Wie Jesus beten lehrt: das Vaterunser
Mit Gott sprechen
W33
Mein Bild von Gott
Biblische Bilder und Symbole für Gott
W34–38

Kirche feiert – Abschied von der Grundschule

W34
Himmelfahrt und Pfingsten im Jahreslauf
Kirchliche Feste im Jahreslauf
W35
Der evangelische Gottesdienst
Kirchenräume
W36
Segnen, taufen, das Kreuz schlagen
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W37
Ein Schulgottesdienst zum Abschied
Grundformen religiöser Praxis im Christentum
W38
Was mich trägt – ein Rückblick
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln

Ab Woche 9 geht der Plan weiter

Noch 30 Wochen in 10 Themenblöcken. Den vollständigen Plan bekommst du sofort — einmalig 5,99 € oder im Abo.

inkl. MwSt. · alle Wochen als PDF und Word · kein Konto nötig

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Gesamt: 38 Wochen · 76 Stunden

Bereiche in Rheinland-Pfalz

Der Plan ist entlang der Bereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Ev. Religionslehre vorsieht:

Die Frage nach GottDie Frage nach dem MenschenDie Frage nach Jesus ChristusDie Frage nach verantwortlichem Handeln in der WeltDie Frage nach der Kirche und Ausdrucksformen des GlaubensDie Frage nach den ReligionenDie Frage nach der Bibel

Grundlage dieses Plans

Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Evangelische Religion. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz, September 2010. In Kraft seit 1. August 2011. (Quelle in Rheinland-Pfalz)

Der Teilrahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule in Rheinland-Pfalz (September 2010, in Kraft seit 1. August 2011) setzt Ziele nur für das Ende der Grundschulzeit. Auf Seite 9 heißt es, die sechs Kompetenzen gäben vor, „was die Schülerinnen und Schüler am Ende des 4. Schuljahres im Religionsunterricht an Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen erworben haben“. Ziele für einzelne Schuljahre kennt der Plan nicht; er unterscheidet nirgends zwischen Klasse 1 und 2 oder zwischen Klasse 3 und 4. Jede Zuordnung eines Inhalts oder einer biblischen Geschichte zu diesem Schuljahr und zu einer bestimmten Woche ist deshalb ein Vorschlag dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne vom Teilrahmenplan abzuweichen: Er will, dass sich sein Orientierungsrahmen in schuleigenen Arbeitsplänen konkretisiert, und versteht ihn „weder als geschlossenes System noch als beliebiges Menü“ (Seite 16). Die einzige Stütze für eine Verteilung sind die Klassenstufen-Angaben [1/2], [3/4] und [1/4] hinter einzelnen Anregungen des Orientierungsrahmens. Der Plan erklärt sie auf Seite 16 als Hinweis darauf, „dass in diesen Klassenstufen besonders nachhaltige Kompetenzentwicklungsprozesse zu erwarten sind“; zugleich schließen seine Anregungen „alle Klassenstufen der Grundschule ein“. Diese Reihe folgt den Angaben: Was der Teilrahmenplan mit [1/2] kennzeichnet, steht im ersten und zweiten Jahr, was er mit [3/4] kennzeichnet, im dritten und vierten. Advent und Weihnachten, Passion und Ostern sowie die eigene Konfession tragen die Angabe [1/4], die der Plan nicht erklärt; diese Reihe liest sie als „in allen vier Klassenstufen“ und greift die Feste deshalb in jedem Jahr auf, jedes Jahr mit anderen Geschichten. Eine einzige Liste nennt der Teilrahmenplan verpflichtend: 32 biblische Texte, die „bis zum Ende der Grundschulzeit verpflichtend in den Religionsunterricht einzubeziehen“ sind (Seite 28). Eine Klassenstufe nennt die Liste nicht. Diese Reihe verteilt die 32 Texte auf die vier Jahre: neun beginnen im ersten, zehn im zweiten, acht im dritten und fünf im vierten Jahr; jeder der 32 kommt vor. Drei Texte der Liste fassen zwei Erzählungen zusammen und sind auf zwei Jahre verteilt: die Schöpfungserzählungen (Gen 1 im ersten, Gen 2 im dritten Jahr), die Weihnachtsgeschichten (Lukas im ersten, Matthäus im zweiten Jahr) sowie Verurteilung und Kreuzigung (die Kreuzigung im ersten, die Verurteilung vor Pilatus im vierten Jahr). Die sechs Kompetenzen bestimmen laut Seite 9 das Unterrichtshandeln. Jede Woche dieses Plans ist entweder einem Inhalt des Orientierungsrahmens oder einer der sechs Kompetenzen zugeordnet; in den Wochen mit einer Kompetenz steht diese im Vordergrund, gearbeitet wird auch dort an einer Geschichte oder einem Inhalt. Jede der sechs Kompetenzen und jeder der sieben Gegenstandsbereiche hat in jedem der vier Jahre mindestens eine eigene Woche. Wie die Wochen auf das Schuljahr 2026/27 fallen, steht im Hinweis zur Jahresplanung. Im vierten Jahr folgen die übrigen Anregungen, die der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet: Mose und Mirjam (Wochen 1 bis 3), die Zehn Gebote (Woche 4), Feindesliebe, Deeskalation und Gewaltverzicht aus der Bergpredigt (Woche 5), Nachhaltigkeit (Woche 6), die Speisung der Fünftausend als Frage der Gerechtigkeit (Woche 7), Psalmworte aus Psalm 22, 8 und 139 (Woche 11), Menschen mit Beeinträchtigungen (Woche 12), die Berufung der ersten Jünger (Woche 13), Dietrich Bonhoeffer, Martin Luther King und Albert Schweitzer (Woche 14), Menschen und Gruppen im Land der Bibel (Woche 15), Schriftrollen und Qumran (Woche 16), das Gleichnis vom barmherzigen Vater unter dem Blick darauf, wie Gott ist (Woche 19), das Ährenraufen am Sabbat (Woche 22), die Spurensuche nach jüdischem Leben nach der Schoa (Woche 24), Fastenzeiten und Speisegebote in Islam und Judentum (Woche 25), Freikirchen und andere Gemeinschaften vor Ort (Woche 29), Jona (Woche 31) und die Bitten des Vaterunsers (Woche 32). Von den 32 biblischen Texten beginnen hier die letzten fünf: Mose und Mirjam (Ex 1 bis 3, 14 und 15 in Auswahl, Wochen 1 bis 3), die Zehn Gebote (Ex 20,1-17, Woche 4), vom Vergelten und der Feindesliebe (Mt 5,38-45, Woche 5), die Berufung der ersten Jünger (Mk 1,16-20, Woche 13) und das Vaterunser als Text der Bergpredigt (Mt 6,9-13, Woche 32). Dazu kommt die Verurteilung Jesu vor Pilatus (Mk 15, Woche 26); die Kreuzigung stand im ersten Jahr. Damit sind alle 32 Texte der Liste vorgekommen. Zu den Bibelstellen: Für das Ährenraufen am Sabbat nennt der Orientierungsrahmen Lk 6,1-5; dieser Plan erzählt die Fassung bei Markus (Mk 2,23-28), weil nur sie Jesu Satz enthält, der Sabbat sei um des Menschen willen gemacht (Mk 2,27). Wiederaufgenommen und mit neuem Akzent weitergeführt werden: das Erntedankfest (Woche 8; im dritten Jahr Woche 8), jetzt mit dem Teilen mit Menschen in Not im Anschluss an Speisung und Erlassjahr; Martin Luther (Wochen 9 und 10; im dritten Jahr Wochen 9 und 10), jetzt mit der Bibelübersetzung und dem Vergleich von Gottesdienst und Gemeinde vor und nach der Reformation; die Speisung der Fünftausend (Woche 7; im zweiten Jahr Woche 14); das Gleichnis vom barmherzigen Vater (Woche 19; im zweiten Jahr Woche 20); das Leben zur Zeit Jesu (Woche 21; im ersten Jahr Woche 26); die Kreuzigung (Woche 26; im ersten Jahr Woche 27); das Vaterunser (Woche 32; im ersten Jahr Woche 36 als gemeinsames Gebet gelernt, jetzt Bitte für Bitte erschlossen); Himmelfahrt und Pfingsten (Woche 34; im dritten Jahr Woche 34); die Taufe (Woche 36; im zweiten Jahr Taufe Jesu und Tauffeier, jetzt Segnen, Taufen und Kreuzzeichen als Gesten gedeutet) und die Weihnachtsgeschichte (Wochen 17 und 18). Wo der Teilrahmenplan auswählen lässt, sagt dieser Plan, was er nimmt. Von Mose und Mirjam, die der Plan „in Auswahl“ nennt, erzählt er Ex 1 bis 3, Ex 14 und Ex 15,20-21. Für das Land der Bibel nennt der Teilrahmenplan weder Orte noch Gruppen; Betlehem, Nazaret und Jerusalem sowie Hirten, Fischer, Zöllner und Schriftgelehrte in Woche 15 sind die Wahl dieses Plans. Zu Qumran nennt der Teilrahmenplan keinen Text; die Verheißung aus Jesaja (Jes 9,1-6) in Woche 16 wählt dieser Plan, weil die große Jesajarolle den Fund mit dem Advent verbindet. Für die Freikirchen nennt der Teilrahmenplan als Maßstab ausdrücklich die „Situation vor Ort“; Woche 29 geht deshalb von den Gemeinschaften aus, die es am Schulort gibt. Das Kreuz als Symbol (Woche 27) gehört zu den Beispielen, die der Teilrahmenplan selbst nennt. Zwei Anregungen des Orientierungsrahmens greift die Reihe nicht in einer eigenen Woche auf: die zehn Aussätzigen (Lk 17,11-19), weil die Heilungsgeschichten mit Bartimäus (zweites Jahr) und dem Gelähmten (drittes Jahr) durch zwei der 32 verpflichtenden biblischen Texte vertreten sind, und den Weltgebetstag, den der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet. Er fällt am 05.03.2027 in Woche 26, die erste Woche der Passion; die Lehrkraft kann ihn dort ankündigen oder mit der Gemeinde feiern. Die Kompetenzen stehen in folgenden Wochen im Vordergrund: Kompetenz 1 in den Wochen 12, 28 und 38, Kompetenz 2 in den Wochen 3, 27 und 36, Kompetenz 3 in den Wochen 5, 10 und 17, Kompetenz 4 in Woche 8, Kompetenz 5 in Woche 30 und Kompetenz 6 in Woche 2.

Die Verwaltungsvorschrift „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024, Nummer 3, weist in der Zeile „Religion/Ethik“ für die Klassenstufen 1 bis 4 je 2 Wochenstunden zu 50 Minuten aus, ohne Klammern, also als festen Ansatz; ein Kind im evangelischen Religionsunterricht hat diese zwei Stunden ganz. Dieser Plan rechnet für Klasse 4 deshalb mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 2 × 38 = 76 Jahresstunden. Die Wochenspalte ist eine Ordnungshilfe: Die Vorschrift erlaubt der Schule, die Stundenansätze zu rhythmisieren, und die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen rechnen mit 45 Minuten, sodass bei 50 Minuten eine Phase um fünf Minuten länger wird.

Am Lehrplandokument abgeglichen: 16.10.2026.

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