Rheinland-Pfalz · Ev. Religionslehre · Klasse 3

Stoffverteilungsplan Ev. Religionslehre, Klasse 3 — Rheinland-Pfalz

Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Ev. Religionslehre in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.

2
Std./Woche
38
Schulwochen
12
Themenblöcke
≈76
Stunden gesamt

Stoffverteilungsplan im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Ev. Religionslehre in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.

Woche
Thema & Inhalte
Lernziele
Methoden
Kompetenzbezug
W1–4

Abraham und Sara: mit Gott unterwegs

Die Frage nach Gott
Lernziele des Blocks
SuS erzählen, wie Abraham und Sara im Vertrauen auf Gottes Zusage aufbrechen, und beziehen das Aufbrechen auf eigene Erfahrungen.
SuS erzählen, wie Gott Hagar und Ismael in der Wüste nicht verlässt, und sprechen über Zweifel und Vertrauen.
SuS deuten die Psalmbilder von Gott als Fels und Burg.
WocheW12 Std.
Thema & Inhalte
Abraham und Sara brechen auf
Lernziele
SuS erzählen nach, wie Abraham und Sara auf Gottes Wort hin ihre Heimat verlassen (Gen 12,1-9), und nennen, was ihnen dabei Mut macht.
Methoden
Erzählkreis
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Gotteserfahrungen in biblischen Geschichten
WocheW22 Std.
Thema & Inhalte
Hagar und Ismael – Gott sieht sie
Lernziele
SuS erzählen nach, wie Hagar mit Ismael in die Wüste geschickt wird und Gott die beiden rettet (Gen 21,8-21).
SuS vergleichen Hagars Lage mit eigenen Erfahrungen, ausgeschlossen zu sein, und mit dem, was dann hilft.
Methoden
Erzählkreis
Einzelarbeit
Kompetenzbezug
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
WocheW32 Std.
Thema & Inhalte
Sara lacht – glauben und zweifeln
Lernziele
SuS erzählen nach, wie Sara über Gottes Versprechen lacht und dann doch einen Sohn bekommt (Gen 18,1-15; Gen 21,1-7).
SuS tauschen sich darüber aus, ob man an Gott glauben und zugleich zweifeln kann.
Methoden
Erzählkreis
Sitzkreis
Kompetenzbezug
Eigene Gottesvorstellungen der Kinder
WocheW42 Std.
Thema & Inhalte
Gott ist wie ein Fels und eine Burg
Lernziele
SuS deuten die Bilder von Gott als Fels (Ps 18) und Burg (Ps 31) und gestalten ein eigenes Bild von Halt und Schutz.
Methoden
Bildbetrachtung
Einzelarbeit
Kompetenzbezug
Biblische Bilder und Symbole für Gott
W5–8

Gott bewahrt das Leben: Noah, Garten und Ernte

Die Frage nach verantwortlichem Handeln in der Welt
Lernziele des Blocks
SuS erzählen von Noah und der Sintflut und deuten den Regenbogen als Zeichen von Gottes Zusage.
SuS erklären mit der Schöpfungserzählung nach Genesis 2, dass der Mensch den Garten bebauen und bewahren soll, und achten Tiere als Mitgeschöpfe.
SuS feiern Erntedank und begründen den Dank für Saat und Ernte.
WocheW52 Std.
Thema & Inhalte
Noah und die Arche
Lernziele
SuS erzählen nach, wie Noah mit seiner Familie und den Tieren in der Arche vor der Sintflut gerettet wird (Gen 6-8 in Auswahl).
SuS beschreiben, was Kinder heute bedroht und was ihnen Schutz gibt.
Methoden
Erzählkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Leben in einer Welt
WocheW62 Std.
Thema & Inhalte
Der Regenbogen – ein Zeichen der Hoffnung
Lernziele
SuS deuten Gottes Zusage an Noah (Gen 8,22; Gen 9,12-17) und gestalten eigene Hoffnungszeichen für Menschen und Natur in ihrer Umgebung.
Methoden
Einzelarbeit
Plenum
Kompetenzbezug
Mit Hilfe der biblischen Botschaft lebensfördernde und lebensfeindliche Ansprüche unterscheiden und eigene Wünsche und Vorhaben an ihnen messen
WocheW72 Std.
Thema & Inhalte
Den Garten bebauen und bewahren
Lernziele
SuS erzählen die Schöpfungserzählung nach Genesis 2 nach und erklären, was der Auftrag bedeutet, den Garten zu bebauen und zu bewahren (Gen 2,15).
SuS beschreiben, wie Menschen Tiere als Mitgeschöpfe achten können.
Methoden
Erzählkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
Leben in einer Welt
WocheW82 Std.
Thema & Inhalte
Erntedank feiern
Lernziele
SuS erklären, wofür Christen am Erntedankfest danken, und verbinden es mit Gottes Zusage von Saat und Ernte (Gen 8,22).
SuS gestalten einen Erntedank-Gottesdienst der Schule mit Gaben, Liedern und eigenen Dankworten mit.
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen
W9–10

Luther und Gottes Gnade

W9
Martin Luther sucht einen gnädigen Gott
Die eigene Konfession
W10
Was Luther entdeckt – und was es heute bedeutet
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
W11–12

Jesus nachfolgen – anderen helfen

W11
Elisabeth teilt mit den Armen
Menschen folgen Jesus nach - bis heute
W12
Freunde bringen den Gelähmten zu Jesus
Jesus wendet sich Außenseitern zu
W13–14

Abschied, Trauer und Trost

W13
Wenn jemand stirbt
Menschliche Grunderfahrungen im Angesicht Gottes
W14
Trauern und trösten
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
W15–18

Advent und Weihnachten: Jesus kommt in seine Zeit

W15
Jesus – ein jüdisches Kind
Jesus ist Mensch seiner Zeit
W16
Das Licht als Zeichen deuten
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W17
Weihnachten bei Lukas und Matthäus
Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens wie Feste, Feiern oder Rituale beschreiben und mit vollziehen
W18
Eine Weihnachtsandacht mit eigenen Gebeten
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W19–21

Vertrauen in Angst und Sturm

W19
Sturm auf dem See
Grundformen religiöser Sprache in biblischen Geschichten, Psalmen, Symbolen, Gebeten, Gebärden unterscheiden, deuten und gestalten
W20
Psalm 23: behütet wie von einem Hirten
Mit Gott sprechen
W21
Angst und Vertrauen in meinem Leben
Das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrnehmen, vielgestaltig zum Ausdruck bringen und an biblischen Texten spiegeln
W22–24

Die Bibel: eine Bibliothek aus einem fernen Land

W22
Viele Bücher in einem Buch
Die Entstehung der Bibel
W23
Wüste, See und Jerusalem
Das Land der Bibel
W24
Bibelstellen finden
Umgang mit der Bibel
W25–28

Jesus zeigt Gottes neue Welt – Passion und Ostern

W25
Selig sind … – Jesu Zusagen
Jesus zeigt, wie Gott ist
W26
Jesus räumt den Tempel
Jesus stellt Regeln infrage und ermutigt zu widerstehen
W27
Der Weg Jesu zum Kreuz
Jesus stirbt und gibt seinen Anhängern neue Hoffnung
W28
Ostern: Mitte des Glaubens
Zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben
W29–33

Religionen und Überzeugungen um uns

W29
Toleranz – was heißt das?
Begegnungen mit anderen
W30
Die Thora – das Herz des Judentums
Das Judentum als lebendige Religion und Wurzel des Christentums
W31
Der Koran und das Gebet der Muslime
Der Islam, die Religion der Muslime
W32
Mit anderem Glauben – oder ohne
Menschen mit anderen Überzeugungen
W33
Zu Gast in einem Gotteshaus
Andere religiöse Lebenswelten wahrnehmen und mit Angehörigen fremder Religionen respektvoll kommunizieren
W34–36

Pfingsten – Kirche erleben

W34
Pfingsten: der Geburtstag der Kirche
Kirchliche Feste im Jahreslauf
W35
Was der Kirchenraum erzählt
Kirchenräume
W36
Stille, Meditation und Segen
Grundformen religiöser Praxis im Christentum
W37–38

Nächstenliebe und Verantwortung

W37
Gott lieben und den Nächsten wie sich selbst
Nächstenliebe als Auftrag der Christen
W38
Ein Vorhaben, das guttut
Mit Hilfe der biblischen Botschaft lebensfördernde und lebensfeindliche Ansprüche unterscheiden und eigene Wünsche und Vorhaben an ihnen messen

Ab Woche 9 geht der Plan weiter

Noch 30 Wochen in 10 Themenblöcken. Den vollständigen Plan bekommst du sofort — einmalig 5,99 € oder im Abo.

inkl. MwSt. · alle Wochen als PDF und Word · kein Konto nötig

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Gesamt: 38 Wochen · 76 Stunden

Bereiche in Rheinland-Pfalz

Der Plan ist entlang der Bereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Ev. Religionslehre vorsieht:

Die Frage nach GottDie Frage nach dem MenschenDie Frage nach Jesus ChristusDie Frage nach verantwortlichem Handeln in der WeltDie Frage nach der Kirche und Ausdrucksformen des GlaubensDie Frage nach den ReligionenDie Frage nach der Bibel

Grundlage dieses Plans

Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Evangelische Religion. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz, September 2010. In Kraft seit 1. August 2011. (Quelle in Rheinland-Pfalz)

Der Teilrahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule in Rheinland-Pfalz (September 2010, in Kraft seit 1. August 2011) setzt Ziele nur für das Ende der Grundschulzeit. Auf Seite 9 heißt es, die sechs Kompetenzen gäben vor, „was die Schülerinnen und Schüler am Ende des 4. Schuljahres im Religionsunterricht an Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen erworben haben“. Ziele für einzelne Schuljahre kennt der Plan nicht; er unterscheidet nirgends zwischen Klasse 1 und 2 oder zwischen Klasse 3 und 4. Jede Zuordnung eines Inhalts oder einer biblischen Geschichte zu diesem Schuljahr und zu einer bestimmten Woche ist deshalb ein Vorschlag dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne vom Teilrahmenplan abzuweichen: Er will, dass sich sein Orientierungsrahmen in schuleigenen Arbeitsplänen konkretisiert, und versteht ihn „weder als geschlossenes System noch als beliebiges Menü“ (Seite 16). Die einzige Stütze für eine Verteilung sind die Klassenstufen-Angaben [1/2], [3/4] und [1/4] hinter einzelnen Anregungen des Orientierungsrahmens. Der Plan erklärt sie auf Seite 16 als Hinweis darauf, „dass in diesen Klassenstufen besonders nachhaltige Kompetenzentwicklungsprozesse zu erwarten sind“; zugleich schließen seine Anregungen „alle Klassenstufen der Grundschule ein“. Diese Reihe folgt den Angaben: Was der Teilrahmenplan mit [1/2] kennzeichnet, steht im ersten und zweiten Jahr, was er mit [3/4] kennzeichnet, im dritten und vierten. Advent und Weihnachten, Passion und Ostern sowie die eigene Konfession tragen die Angabe [1/4], die der Plan nicht erklärt; diese Reihe liest sie als „in allen vier Klassenstufen“ und greift die Feste deshalb in jedem Jahr auf, jedes Jahr mit anderen Geschichten. Eine einzige Liste nennt der Teilrahmenplan verpflichtend: 32 biblische Texte, die „bis zum Ende der Grundschulzeit verpflichtend in den Religionsunterricht einzubeziehen“ sind (Seite 28). Eine Klassenstufe nennt die Liste nicht. Diese Reihe verteilt die 32 Texte auf die vier Jahre: neun beginnen im ersten, zehn im zweiten, acht im dritten und fünf im vierten Jahr; jeder der 32 kommt vor. Drei Texte der Liste fassen zwei Erzählungen zusammen und sind auf zwei Jahre verteilt: die Schöpfungserzählungen (Gen 1 im ersten, Gen 2 im dritten Jahr), die Weihnachtsgeschichten (Lukas im ersten, Matthäus im zweiten Jahr) sowie Verurteilung und Kreuzigung (die Kreuzigung im ersten, die Verurteilung vor Pilatus im vierten Jahr). Die sechs Kompetenzen bestimmen laut Seite 9 das Unterrichtshandeln. Jede Woche dieses Plans ist entweder einem Inhalt des Orientierungsrahmens oder einer der sechs Kompetenzen zugeordnet; in den Wochen mit einer Kompetenz steht diese im Vordergrund, gearbeitet wird auch dort an einer Geschichte oder einem Inhalt. Jede der sechs Kompetenzen und jeder der sieben Gegenstandsbereiche hat in jedem der vier Jahre mindestens eine eigene Woche. Wie die Wochen auf das Schuljahr 2026/27 fallen, steht im Hinweis zur Jahresplanung. Im dritten Jahr beginnen die Anregungen, die der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet: Abraham und Sara mit Hagar und Ismael (Wochen 1 bis 3), Noah (Wochen 5, 6 und 8), Tiere als Mitgeschöpfe (Woche 7), das Erntedankfest (Woche 8), Elisabeth von Thüringen (Woche 11), Jesus als Jude (Woche 15), die Stillung des Sturms und Psalm 23 (Wochen 19 und 20), die Bibel als Bibliothek (Woche 22), Landschaft und Lebensbedingungen im Land der Bibel (Woche 23), die Seligpreisungen (Woche 25), die Tempelreinigung (Woche 26), die Thora (Woche 30), Koran und Gebet im Islam (Woche 31) sowie Himmelfahrt und Pfingsten (Woche 34). Martin Luther und die Reformation, im Teilrahmenplan mit [1/4] gekennzeichnet, stehen hier zum ersten Mal (Wochen 9 und 10) und werden im vierten Jahr fortgeführt; Tod und Trauer mit dem Friedhof als Lernort folgen in Woche 13. Von den 32 biblischen Texten beginnen hier acht: Abraham (Gen 12 bis 25 in Auswahl, Wochen 1 bis 3), Noah (Gen 6 bis 9 in Auswahl, Wochen 5 und 6), die Heilung des Gelähmten (Mk 2,1-12, Woche 12), die Stillung des Sturms (Mk 4,35-41, Woche 19), Psalm 23 (Woche 20), die Seligpreisungen (Mt 5,1-10, Woche 25), die Tempelreinigung (Mk 11,15-19, Woche 26) und Pfingsten (Apg 2,1-12, Woche 34). Dazu kommt die Schöpfungserzählung nach Genesis 2 (Woche 7); die Erzählung in sieben Tagen stand im ersten Jahr. Zu den Bibelstellen: Bei der Stillung des Sturms nennt der Orientierungsrahmen Mk 1,3-11, die Liste der biblischen Texte Mk 4,35-41; dieser Plan folgt der Liste. Wiederaufgenommen und nicht als neu ausgegeben werden: die Weihnachtsgeschichten nach Lukas und Matthäus, die hier verglichen werden (Woche 17; im ersten und zweiten Jahr jeweils Woche 17), die Passionsgeschichte im Zusammenhang (Woche 27), die Frauen am Grab (Woche 28; im ersten Jahr Woche 28), Kinder anderer Religionen (Woche 32; im ersten Jahr Woche 29), zu denen hier Menschen ohne Religionszugehörigkeit kommen, der Besuch in einem Gotteshaus (Woche 33; im zweiten Jahr Woche 35 die Moschee), der in diesem Jahr auch eine Synagoge oder eine Kirche einer anderen Konfession sein kann, und das doppelte Gebot der Liebe aus der Erzählung vom barmherzigen Samariter (Woche 37; im zweiten Jahr Woche 12). Wo der Teilrahmenplan auswählen lässt, sagt dieser Plan, was er nimmt. Von Abraham erzählt er Gen 12,1-9, Gen 18,1-15 und Gen 21. Von Noah erzählt er Gen 6 bis 8 in Auswahl und hebt, wie der Teilrahmenplan, Gen 8,22 und Gen 9,12-17 hervor. Von den vier Menschen, die der Teilrahmenplan für die Klassenstufen 3/4 als Beispiele der Nachfolge nennt, steht Elisabeth von Thüringen in diesem Jahr, die drei anderen im vierten. Für das Land der Bibel nennt der Teilrahmenplan keine Orte; Wüste, See Genezareth, Jordan und Jerusalem in Woche 23 sind die Wahl dieses Plans. Das Licht als Symbol (Woche 16) gehört zu den Beispielen, die der Teilrahmenplan selbst nennt. Zwei Anregungen des Orientierungsrahmens greift die Reihe nicht in einer eigenen Woche auf: die zehn Aussätzigen (Lk 17,11-19), weil die Heilungsgeschichten mit Bartimäus (zweites Jahr) und dem Gelähmten (drittes Jahr) durch zwei der 32 verpflichtenden biblischen Texte vertreten sind, und den Weltgebetstag, den der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet. Er fällt am 05.03.2027 in Woche 26, die erste Woche der Passion; die Lehrkraft kann ihn dort ankündigen oder mit der Gemeinde feiern. Die Kompetenzen stehen in folgenden Wochen im Vordergrund: Kompetenz 1 in den Wochen 2, 14 und 21, Kompetenz 2 in den Wochen 16, 18 und 19, Kompetenz 3 in den Wochen 10 und 28, Kompetenz 4 in den Wochen 8 und 17, Kompetenz 5 in Woche 33 und Kompetenz 6 in den Wochen 6 und 38.

Die Verwaltungsvorschrift „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024, Nummer 3, weist in der Zeile „Religion/Ethik“ für die Klassenstufen 1 bis 4 je 2 Wochenstunden zu 50 Minuten aus, ohne Klammern, also als festen Ansatz; ein Kind im evangelischen Religionsunterricht hat diese zwei Stunden ganz. Dieser Plan rechnet für Klasse 3 deshalb mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 2 × 38 = 76 Jahresstunden. Die Wochenspalte ist eine Ordnungshilfe: Die Vorschrift erlaubt der Schule, die Stundenansätze zu rhythmisieren, und die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen rechnen mit 45 Minuten, sodass bei 50 Minuten eine Phase um fünf Minuten länger wird.

Am Lehrplandokument abgeglichen: 16.10.2026.

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Derselbe Jahrgang, aufgebaut am Lehrplan des jeweiligen Landes: