Rheinland-Pfalz · Ev. Religionslehre · Klasse 3
Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Ev. Religionslehre in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.
Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Ev. Religionslehre in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.
Ab Woche 9 geht der Plan weiter
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Der Plan ist entlang der Bereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Ev. Religionslehre vorsieht:
Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Evangelische Religion. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mainz, September 2010. In Kraft seit 1. August 2011. (Quelle in Rheinland-Pfalz)
Der Teilrahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule in Rheinland-Pfalz (September 2010, in Kraft seit 1. August 2011) setzt Ziele nur für das Ende der Grundschulzeit. Auf Seite 9 heißt es, die sechs Kompetenzen gäben vor, „was die Schülerinnen und Schüler am Ende des 4. Schuljahres im Religionsunterricht an Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen erworben haben“. Ziele für einzelne Schuljahre kennt der Plan nicht; er unterscheidet nirgends zwischen Klasse 1 und 2 oder zwischen Klasse 3 und 4. Jede Zuordnung eines Inhalts oder einer biblischen Geschichte zu diesem Schuljahr und zu einer bestimmten Woche ist deshalb ein Vorschlag dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne vom Teilrahmenplan abzuweichen: Er will, dass sich sein Orientierungsrahmen in schuleigenen Arbeitsplänen konkretisiert, und versteht ihn „weder als geschlossenes System noch als beliebiges Menü“ (Seite 16). Die einzige Stütze für eine Verteilung sind die Klassenstufen-Angaben [1/2], [3/4] und [1/4] hinter einzelnen Anregungen des Orientierungsrahmens. Der Plan erklärt sie auf Seite 16 als Hinweis darauf, „dass in diesen Klassenstufen besonders nachhaltige Kompetenzentwicklungsprozesse zu erwarten sind“; zugleich schließen seine Anregungen „alle Klassenstufen der Grundschule ein“. Diese Reihe folgt den Angaben: Was der Teilrahmenplan mit [1/2] kennzeichnet, steht im ersten und zweiten Jahr, was er mit [3/4] kennzeichnet, im dritten und vierten. Advent und Weihnachten, Passion und Ostern sowie die eigene Konfession tragen die Angabe [1/4], die der Plan nicht erklärt; diese Reihe liest sie als „in allen vier Klassenstufen“ und greift die Feste deshalb in jedem Jahr auf, jedes Jahr mit anderen Geschichten. Eine einzige Liste nennt der Teilrahmenplan verpflichtend: 32 biblische Texte, die „bis zum Ende der Grundschulzeit verpflichtend in den Religionsunterricht einzubeziehen“ sind (Seite 28). Eine Klassenstufe nennt die Liste nicht. Diese Reihe verteilt die 32 Texte auf die vier Jahre: neun beginnen im ersten, zehn im zweiten, acht im dritten und fünf im vierten Jahr; jeder der 32 kommt vor. Drei Texte der Liste fassen zwei Erzählungen zusammen und sind auf zwei Jahre verteilt: die Schöpfungserzählungen (Gen 1 im ersten, Gen 2 im dritten Jahr), die Weihnachtsgeschichten (Lukas im ersten, Matthäus im zweiten Jahr) sowie Verurteilung und Kreuzigung (die Kreuzigung im ersten, die Verurteilung vor Pilatus im vierten Jahr). Die sechs Kompetenzen bestimmen laut Seite 9 das Unterrichtshandeln. Jede Woche dieses Plans ist entweder einem Inhalt des Orientierungsrahmens oder einer der sechs Kompetenzen zugeordnet; in den Wochen mit einer Kompetenz steht diese im Vordergrund, gearbeitet wird auch dort an einer Geschichte oder einem Inhalt. Jede der sechs Kompetenzen und jeder der sieben Gegenstandsbereiche hat in jedem der vier Jahre mindestens eine eigene Woche. Wie die Wochen auf das Schuljahr 2026/27 fallen, steht im Hinweis zur Jahresplanung. Im dritten Jahr beginnen die Anregungen, die der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet: Abraham und Sara mit Hagar und Ismael (Wochen 1 bis 3), Noah (Wochen 5, 6 und 8), Tiere als Mitgeschöpfe (Woche 7), das Erntedankfest (Woche 8), Elisabeth von Thüringen (Woche 11), Jesus als Jude (Woche 15), die Stillung des Sturms und Psalm 23 (Wochen 19 und 20), die Bibel als Bibliothek (Woche 22), Landschaft und Lebensbedingungen im Land der Bibel (Woche 23), die Seligpreisungen (Woche 25), die Tempelreinigung (Woche 26), die Thora (Woche 30), Koran und Gebet im Islam (Woche 31) sowie Himmelfahrt und Pfingsten (Woche 34). Martin Luther und die Reformation, im Teilrahmenplan mit [1/4] gekennzeichnet, stehen hier zum ersten Mal (Wochen 9 und 10) und werden im vierten Jahr fortgeführt; Tod und Trauer mit dem Friedhof als Lernort folgen in Woche 13. Von den 32 biblischen Texten beginnen hier acht: Abraham (Gen 12 bis 25 in Auswahl, Wochen 1 bis 3), Noah (Gen 6 bis 9 in Auswahl, Wochen 5 und 6), die Heilung des Gelähmten (Mk 2,1-12, Woche 12), die Stillung des Sturms (Mk 4,35-41, Woche 19), Psalm 23 (Woche 20), die Seligpreisungen (Mt 5,1-10, Woche 25), die Tempelreinigung (Mk 11,15-19, Woche 26) und Pfingsten (Apg 2,1-12, Woche 34). Dazu kommt die Schöpfungserzählung nach Genesis 2 (Woche 7); die Erzählung in sieben Tagen stand im ersten Jahr. Zu den Bibelstellen: Bei der Stillung des Sturms nennt der Orientierungsrahmen Mk 1,3-11, die Liste der biblischen Texte Mk 4,35-41; dieser Plan folgt der Liste. Wiederaufgenommen und nicht als neu ausgegeben werden: die Weihnachtsgeschichten nach Lukas und Matthäus, die hier verglichen werden (Woche 17; im ersten und zweiten Jahr jeweils Woche 17), die Passionsgeschichte im Zusammenhang (Woche 27), die Frauen am Grab (Woche 28; im ersten Jahr Woche 28), Kinder anderer Religionen (Woche 32; im ersten Jahr Woche 29), zu denen hier Menschen ohne Religionszugehörigkeit kommen, der Besuch in einem Gotteshaus (Woche 33; im zweiten Jahr Woche 35 die Moschee), der in diesem Jahr auch eine Synagoge oder eine Kirche einer anderen Konfession sein kann, und das doppelte Gebot der Liebe aus der Erzählung vom barmherzigen Samariter (Woche 37; im zweiten Jahr Woche 12). Wo der Teilrahmenplan auswählen lässt, sagt dieser Plan, was er nimmt. Von Abraham erzählt er Gen 12,1-9, Gen 18,1-15 und Gen 21. Von Noah erzählt er Gen 6 bis 8 in Auswahl und hebt, wie der Teilrahmenplan, Gen 8,22 und Gen 9,12-17 hervor. Von den vier Menschen, die der Teilrahmenplan für die Klassenstufen 3/4 als Beispiele der Nachfolge nennt, steht Elisabeth von Thüringen in diesem Jahr, die drei anderen im vierten. Für das Land der Bibel nennt der Teilrahmenplan keine Orte; Wüste, See Genezareth, Jordan und Jerusalem in Woche 23 sind die Wahl dieses Plans. Das Licht als Symbol (Woche 16) gehört zu den Beispielen, die der Teilrahmenplan selbst nennt. Zwei Anregungen des Orientierungsrahmens greift die Reihe nicht in einer eigenen Woche auf: die zehn Aussätzigen (Lk 17,11-19), weil die Heilungsgeschichten mit Bartimäus (zweites Jahr) und dem Gelähmten (drittes Jahr) durch zwei der 32 verpflichtenden biblischen Texte vertreten sind, und den Weltgebetstag, den der Teilrahmenplan mit [3/4] kennzeichnet. Er fällt am 05.03.2027 in Woche 26, die erste Woche der Passion; die Lehrkraft kann ihn dort ankündigen oder mit der Gemeinde feiern. Die Kompetenzen stehen in folgenden Wochen im Vordergrund: Kompetenz 1 in den Wochen 2, 14 und 21, Kompetenz 2 in den Wochen 16, 18 und 19, Kompetenz 3 in den Wochen 10 und 28, Kompetenz 4 in den Wochen 8 und 17, Kompetenz 5 in Woche 33 und Kompetenz 6 in den Wochen 6 und 38.
Die Verwaltungsvorschrift „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024, Nummer 3, weist in der Zeile „Religion/Ethik“ für die Klassenstufen 1 bis 4 je 2 Wochenstunden zu 50 Minuten aus, ohne Klammern, also als festen Ansatz; ein Kind im evangelischen Religionsunterricht hat diese zwei Stunden ganz. Dieser Plan rechnet für Klasse 3 deshalb mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 2 × 38 = 76 Jahresstunden. Die Wochenspalte ist eine Ordnungshilfe: Die Vorschrift erlaubt der Schule, die Stundenansätze zu rhythmisieren, und die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen rechnen mit 45 Minuten, sodass bei 50 Minuten eine Phase um fünf Minuten länger wird.
Am Lehrplandokument abgeglichen: 16.10.2026.
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Lehrerkalender 2026/27 Rheinland-PfalzFerien und Feiertage in Rheinland-Pfalz schon eingetragen, Wochenseiten ab dem ersten Schultag · 84 SeitenEv. Religionslehre in Rheinland-Pfalz in einer anderen Klassenstufe planen:
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