Hamburg · Musik · Klasse 2
Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Musik in der 2. Klasse in Hamburg, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.
Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Musik in der 2. Klasse in Hamburg in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.
Ab Woche 9 geht der Plan weiter
Noch 30 Wochen in 10 Themenblöcken. Den vollständigen Plan schaltest du im Planer frei — einmalig 5,99 € oder im Abo.
Hier weiterplanen →Der Plan ist entlang der Themenbereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Hamburg für Musik vorsieht:
Lehrplan: Bildungsplan Grundschule Musik. Herausgeber: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung. Hamburg 2022. 32 Seiten. Erfasst am 07.09.2026 aus der amtlich verlinkten Datei musik-gs-2022-data.pdf; in Kraft getreten am 1. August 2023 laut der Portalseite „Hamburger Bildungspläne“ der Behörde für Schule und Berufsbildung. Das Dokument selbst trägt kein Inkrafttretensdatum, nur „Hamburg 2022“ im Impressum. Aufbau: Kapitel 1 Didaktische Grundsätze, Leitperspektiven und Sprachbildung (S. 4-7), Kapitel 2.1 Überfachliche Kompetenzen (S. 8-9), Kapitel 2.2 Fachliche Kompetenzen mit den Kompetenzbereichen Produktion, Rezeption und Reflexion (S. 9-16), Kapitel 2.3 Inhalte, das Kerncurriculum mit drei Themenbereichen und acht Handlungsfeldern (S. 17-31). Ein Kapitel 3, eine Stundentafel, Zeitrichtwerte oder Angaben zur Leistungsbewertung enthält der Fachplan nicht. (Quelle in Hamburg)
Der Bildungsplan schneidet die Jahrgänge an zwei Stellen, und die beiden Schnitte sind nicht deckungsgleich. Kapitel 2.2 „Fachliche Kompetenzen“ ist zweispaltig nach „Beobachtungskriterien am Ende der Jahrgangsstufe 2“ und „Regelanforderungen am Ende der Jahrgangsstufe 4“ gesetzt; Kapitel 2.3 „Inhalte“ trägt am Seitenrand die Stufenmarken „1/2“, „3/4“ und „1-4“. Verbindlich ist zweierlei: die Inhalte des Kerncurriculums, jeweils bezogen auf die angegebene Jahrgangsstufe – S. 17 sagt wörtlich „Die Im Kerncurriculum genannten Aspekte und Spezifizierungen sind grundsätzlich verbindlich zu berücksichtigen, jeweils bezogen auf die angegebenen Jahrgangsstufen.“ –, und die Regelanforderungen Ende Jahrgangsstufe 4. Die Spalte für das Ende der Jahrgangsstufe 2 ist ausdrücklich kein Anforderungsniveau: „Die Beobachtungskriterien dienen ausschließlich der Beobachtung des Lernens und der Einschätzung des Lernstandes.“ Diese Reihe prüft sie deshalb an keiner Stelle als Leistungsziel ab. Sie beschreiben aber, woran in Klasse 1 und 2 zu sehen ist, dass ein Kind auf einem guten Weg ist, und die Wochenziele der beiden ersten Schuljahre richten sich daran aus; verbindliches Anforderungsniveau bleibt allein die Spalte für das Ende der Jahrgangsstufe 4. Wie die beiden Schnitte ineinander zu übersetzen sind, sagt das Dokument an keiner Stelle; dass die Kompetenzen dieser Reihe auf einzelne Schuljahre verteilt sind, ist unsere fachliche Setzung. Vier der acht Handlungsfelder – 1.1 Umgang mit der Stimme, 1.2 Instrumentales Musizieren, 2.1 Bewusstes Hinhören und 2.2 Über Musik sprechen – sind zweimal ausgewiesen, einmal für 1/2 und einmal für 3/4; dort gibt der Plan den Doppeljahrgang vor, und diese Reihe tauscht nichts über Kreuz. Die anderen vier – 2.3 Realbegegnungen sowie der ganze Themenbereich 3 mit 3.1 Bewegung und Tanz, 3.2 Szenisches Spiel zu Musik und 3.3 Bildliche Darstellung – stehen nur einmal und tragen die Marke „1-4“; S. 17 sagt dazu: „Die im Handlungsfeld Realbegegnungen genannten Punkte umfassen den gesamten Zeitraum der Jahrgänge 1 - 4 und werden daher nur einmal aufgeführt. Auch im Themenbereich 3 „Musik umsetzen“ erstrecken sich die zu behandelnden Inhalte über den Zeitraum der Klassenstufen 1 - 4.“ Für diese vier Felder gibt es keine Jahrgangsvorgabe; ihre Verteilung auf die vier Schuljahre ist allein eine didaktische Entscheidung dieser Reihe, und die Fachkonferenz darf sie anders treffen. Gezählt ist an allen vier Schuljahren gemeinsam: Die Handlungsfelder mit Stufenmarke führen 65 Aufzählungspunkte für 1/2 und 74 für 3/4, die vier Felder mit der Marke „1-4“ zusammen 27, insgesamt 166. Davon führt Klasse 1 38 ein, Klasse 2 41, Klasse 3 44 und Klasse 4 41; zwei Punkte – die beiden Zeilen „Liedvorschläge“ – nennen mehrere Titel und sind an ihrer Naht auf die beiden Jahre ihres Doppeljahrgangs geteilt, 38 + 41 + 44 + 41 + 2 = 166. Kein Punkt wird in zwei Schuljahren neu eingeführt. Der Bildungsplan führt seine Liedvorschläge in zwei Listen: fünf Titel im Handlungsfeld 1.1 für 1/2 (S. 18) und sechs im Handlungsfeld 1.1 für 3/4 (S. 27). Seine Vorgabe, daraus „mindestens drei Lieder verbindlich“ einzustudieren, ist über die vier Jahre erfüllt; diese Reihe studiert alle elf Titel ein: zwei in Klasse 1, drei in Klasse 2, drei in Klasse 3 und drei in Klasse 4. Klasse 2 setzt auf Klasse 1 auf. Neu sind in Klasse 2: das Sprechstück als eigene Form für zwei Sprechgruppen, Rhythmusnotation und Buchstabensymbole als zusätzliche Notationsformen neben der grafischen Notation, das Hören des Takts, das Beschreiben des Melodieverlaufs als aufsteigend oder absteigend (Woche 14), das Hören von Formteilen und das Vorspiel vor Publikum. An Sprechversen arbeitet Klasse 1 schon in Woche 2 und Woche 35, und eine kurze Melodie gibt sie in Woche 33 singend weiter; neu ist in Klasse 2 nicht der Sprechvers und nicht die Melodie selbst, sondern die zweigruppige Form und das Beschreiben des Melodieverlaufs. Vier Stränge werden dagegen weitergeführt und nicht neu begonnen: die Arbeit an der Intonation – Klasse 1 findet in Woche 6 eine Tonlage, in der die ganze Gruppe bequem singt, und hält sie –, das Erfinden eigener Rhythmen – Klasse 1 Woche 25 –, das Erfinden und Notieren einer Klangfolge aus selbst gesetzten grafischen Zeichen – Klasse 1 Woche 32 – und das Hören auf die Klangfarbe: Klasse 1 unterscheidet in Woche 15 Handtrommel, Triangel, Maracas und Glockenspiel hörend und in Woche 17 vier Körperklänge, Klasse 2 ordnet Instrumente in Woche 13 den Materialgruppen Holz, Fell und Metall zu. Klasse 2 baut diese vier aus. Mehrstimmiges Singen – Quodlibet und Bordun –, Rondo, Pentatonik, Rhythmen in Notenschrift und die Tonhöhe im Fünfliniensystem kommen auch in Klasse 2 nicht vor; bei den Notationsvorlagen bleibt es bei grafischer Notation, Rhythmusnotation und Buchstabensymbolen. Rhythmusnotation meint dabei die Bausteinschrift für Tondauern, die der Bildungsplan in 1.2 unter der Marke 1/2 als Vorlagenbeispiel nennt; Rhythmen in Notenschrift und die Tonhöhe im Fünfliniensystem führt er erst unter der Marke 3/4, und diese Reihe folgt ihm darin. Ein leichtes mehrstimmiges Spielstück auf Instrumenten nennt der Bildungsplan dagegen schon für 1/2, und Klasse 2 greift es auf. Kanon und ABA-Form sind ein Sonderfall, und diese Reihe legt ihn offen: Das Handlungsfeld 2.2 führt unter der Marke 1/2 die Zeile „Wiederholung, Strophe, Refrain, Kanon,“. Klasse 2 erarbeitet daraus in Woche 15 Wiederholung, Strophe und Refrain und lässt den Kanon aus. Das ist eine Setzung dieser Reihe, keine Vorgabe des Bildungsplans: Die mehrstimmige Liedform Kanon führt er im Handlungsfeld 1.1 erst unter der Marke 3/4, und deshalb singt diese Reihe den Kanon erst in Klasse 3. Als Strukturmerkmale, nach denen sich eine Bewegung richtet, stehen Kanon und ABA-Form im Handlungsfeld 3.1 unter der Marke 1-4; dort sind sie in Klasse 4 an der Reihe. Die Aufnahme, an der die Kinder in Woche 10 hören, wo die Gruppe schneller geworden ist, macht die Lehrkraft; das Aufnehmen der eigenen Klangergebnisse auf einen Tonträger führt der Bildungsplan unter der Marke 3/4, und diese Reihe folgt ihm darin.
Hamburg beziffert das Fach Musik in der Grundschule nicht je Klassenstufe, sondern nur als Gesamtkontingent über die Jahrgangsstufen 1 bis 4. Maßgeblich ist Anlage 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Grundschule und die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Stadtteilschule und des Gymnasiums (APO-GrundStGy) vom 22. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Juli 2015, gültig ab 1. August 2015, überschrieben „Stundentafel für die Grundschule auf Grundlage einer fünfundvierzigminütigen Unterrichtsstunde“. Dort steht Musik in Zeile 10 mit einer eigenen, eigens bezifferten Zeile: 228 Unterrichtsstunden mindestens und 6 Wochenstunden mindestens, jeweils als Summe über die Jahrgangsstufen 1 bis 4. Diese beiden Zahlen stammen aus der Rechtsquelle. Als Probe, dass die Spalte richtig gelesen ist, stehen in derselben Tafel Deutsch mit 874 Unterrichtsstunden und 23 Wochenstunden, Mathematik mit 798 und 21, Englisch mit 304 und 8, Sachunterricht mit 570 und 15, Religion mit 190 und 5, Bildende Kunst mit 228 und 6, Theater mit 152 und 4 sowie Sport mit 456 und 12; die neun Pflichtfächer ergeben zusammen 3800 Unterrichtsstunden und 100 Wochenstunden und treffen damit genau die Zeile „Festgelegte Mindeststunden“. Hamburg führt außerdem eine zweite, parallele Tafel: Anlage 3 rechnet dieselbe Grundschule auf einer sechzigminütigen Unterrichtsstunde und weist Musik dort 171 Unterrichtsstunden und viereinhalb Wochenstunden zu, was 228 mal 45 durch 60 entspricht; für einen Jahresplan in Wochenstunden zu 45 Minuten ist Anlage 2 maßgeblich. Wie die 6 Wochenstunden auf die vier Jahrgänge verteilt werden, gibt das Land nicht vor. Die Zahl einer Wochenstunde für Klasse 2 ist deshalb eine Setzung dieses Plans und keine Vorgabe der Behörde; diese Reihe verteilt die sechs Wochenstunden als 1 + 1 + 2 + 2 und führt Klasse 1 mit einer, Klasse 3 und Klasse 4 mit je zwei Wochenstunden. Die Summe der vier Pläne trifft den amtlichen Fachwert 6 genau, und 38 Schulwochen mal 6 Wochenstunden ergeben 228 Unterrichtsstunden – also genau den zweiten amtlichen Wert derselben Zeile. Die Schieflage zugunsten der Jahrgänge 3 und 4 folgt dem Umfang des Kerncurriculums: Kapitel 2.3 führt unter der Stufenmarke „3/4“ 74 Aufzählungspunkte und unter der Stufenmarke „1/2“ nur 65; dazu kommen 27 Punkte mit der Marke „1-4“, für die der Bildungsplan keine Jahrgangszuordnung trifft. Dass die Punkte der Stufe 3/4 zudem mehr Unterrichtszeit brauchen als die der Stufe 1/2 – Mehrstimmigkeit, mehrstimmiges Zusammenspiel und Notation gegenüber einstimmigem Singen und dem Erproben von Klängen –, ist eine fachliche Einschätzung dieses Plans und keine Angabe des Bildungsplans. Eine andere Aufteilung ist ebenso zulässig; § 40 Satz 2 APO-GrundStGy erlaubt der Schule darüber hinaus ausdrücklich: „Grundschulen können auf Antrag und mit Genehmigung der zuständigen Behörde von den Stundentafeln abweichen, wenn die besondere Zusammensetzung oder Bedürfnisse ihrer Schülerschaft oder die regionalen Gegebenheiten dies erfordern.“ Wer anders aufteilt, streckt oder kürzt die Wochenspalte dieses Plans entsprechend. In verbreiteten Stundentafel-Übersichten steht für Hamburg an dieser Stelle die Sammelzeile „Kunst / Musik / Werken“ mit dem Wert 16; das ist Bildende Kunst 6 plus Musik 6 plus Theater 4 und kein Fachwert für Musik – hier steht die Primärquelle.
Am Lehrplandokument abgeglichen: 07.09.2026.
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