Rheinland-Pfalz · Musik · Klasse 2

Stoffverteilungsplan Musik, Klasse 2Rheinland-Pfalz

Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Musik in der 2. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.

2.5
Std./Woche
38
Schulwochen
12
Themenblöcke
95
Stunden gesamt

Stoffverteilungsplan im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Musik in der 2. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.

Woche
Thema & Inhalte
Lernziele
Methoden
Kompetenzbezug
W1–4

Der Takt und seine Schwerpunkte

Teilbereich Metrum/Takt/Rhythmus
Lernziele des Blocks
SuS gehen und sprechen Zweier- und Dreiergruppen und machen den betonten Schlag hörbar.
SuS spielen den betonten Schlag auf der Trommel und die übrigen Schläge auf Klanghölzern.
SuS erkennen in zwei Stücken, ob die Betonung nach je zwei oder nach je drei Schlägen wiederkehrt, und benennen die Gruppe.
WocheW12.5 Std.
Thema & Inhalte
Betonte und unbetonte Schläge
Lernziele
SuS gehen zu einem Lied so, dass sie auf jeden ersten Schlag einer Gruppe kräftiger auftreten.
SuS setzen die Zweier- und die Dreiergruppe in zwei einfache Tänze um und machen den betonten Schlag im Schritt hörbar.
Methoden
Bewegungsraum
Plenum
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW22.5 Std.
Thema & Inhalte
Die Betonung auf Instrumenten zeigen
Lernziele
SuS spielen den betonten Schlag auf der Trommel und die übrigen Schläge auf Klanghölzern.
SuS bauen eine Nussklapper und setzen sie in der Begleitung für den betonten Schlag ein.
Methoden
Kleingruppen
Stationenbetrieb
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW32.5 Std.
Thema & Inhalte
Betonungen heraushören
Lernziele
SuS erkennen in zwei Stücken, ob die Betonung nach je zwei oder nach je drei Schlägen wiederkehrt.
SuS zählen die Gruppen mit und zeigen den betonten Schlag durch Patschen an.
Methoden
Plenum
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
WocheW42.5 Std.
Thema & Inhalte
Gruppen benennen und Zeichen dafür finden
Lernziele
SuS benennen die Zweier- und die Dreiergruppe und ordnen ihnen je zwei Hörbeispiele zu.
SuS erfinden ein Zeichen für den betonten Schlag und einen Strich für das Ende der Gruppe, begründen ihre Wahl und einigen sich auf ein gemeinsames Zeichen.
Methoden
Sitzkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
über Musik nachdenken und sprechen
W5–7

Melodien aus Bausteinen

Teilbereich Tonhöhe/Melodie
Lernziele des Blocks
SuS singen eine Melodie aus drei Bausteinen auf Tonsilben, auf einem Vokal und auf Text.
SuS spielen zwei Melodiebausteine auf dem Stabspiel und treffen Anfangs- und Schlusston.
SuS erkennen drei Melodiebausteine hörend wieder und beschreiben, worin sich zwei davon unterscheiden.
WocheW52.5 Std.
Thema & Inhalte
Aus Bausteinen wird eine Melodie
Lernziele
SuS singen eine Melodie aus drei Bausteinen auf Tonsilben, auf einem Vokal und auf Text.
Methoden
Plenum
Sitzkreis
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW62.5 Std.
Thema & Inhalte
Melodiebausteine still hören und spielen
Lernziele
SuS hören einen Melodiebaustein still in sich und singen ihn danach genau.
SuS spielen zwei Melodiebausteine auf dem Stabspiel und treffen Anfangs- und Schlusston.
Methoden
Sitzkreis
Kleingruppen
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW72.5 Std.
Thema & Inhalte
Bausteine wiedererkennen und vergleichen
Lernziele
SuS erkennen drei Melodiebausteine hörend wieder und benennen sie mit ihrem Zeichen.
SuS vergleichen zwei Bausteine und beschreiben, worin sie sich unterscheiden.
Methoden
Partnerarbeit
Plenum
Kompetenzbezug
über Musik nachdenken und sprechen
W8–9

Ein Klang trägt das Lied

Teilbereich Klang/Harmonie
Lernziele des Blocks
SuS summen und singen einen tragenden Liegeton, während eine zweite Gruppe die Melodie singt.
SuS spielen einen Bordun aus Grundton und Quinte, verdichten ihn zu einem Klang aus vielen benachbarten Tönen und stellen beide in Bewegung dar.
SuS bemerken in Liedbegleitungen den durchgehend tragenden Klang und zeigen seinen Einsatz an.
WocheW82.5 Std.
Thema & Inhalte
Liegetöne, Bordun und dichte Klänge
Lernziele
SuS summen einen Liegeton und singen ihn auf Tonsilben, während eine zweite Gruppe die Melodie singt.
SuS spielen Grundton und Quinte zusammen als Bordun, verdichten ihn zu einem Klang aus vielen benachbarten Tönen und stellen beide mit einer Bewegung dar.
Methoden
Klanggruppen
Plenum
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW92.5 Std.
Thema & Inhalte
Den tragenden Klang bemerken
Lernziele
SuS bemerken in zwei Liedbegleitungen den durchgehend tragenden Klang und zeigen an, wann er einsetzt.
Methoden
Plenum
Sitzkreis
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
W10–12

Folgen von Bausteinen gestalten

W10
Bausteine zu einer Folge fügen
sich musikalisch ausdrücken
W11
Folgen in der Musik verfolgen
Musik wahrnehmen
W12
Folgen benennen und vergleichen
über Musik nachdenken und sprechen
W13–16

Rhythmusbausteine auf Instrumenten

W13
Rhythmusbausteine still hören und spielen
sich musikalisch ausdrücken
W14
Eigene Rhythmen erfinden und begleiten
sich musikalisch ausdrücken
W15
Bausteine erkennen und mitspielen
Musik wahrnehmen
W16
Bausteine weitergeben und verändern
im Medium Musik kommunizieren
W17–19

Lieder begleiten und weitergeben

W17
Laut singen, still singen, begleiten
sich musikalisch ausdrücken
W18
Melodien nachzeichnen
Musik wahrnehmen
W19
Melodiebausteine weitergeben
im Medium Musik kommunizieren
W20–22

Aus der Musik heraushören

W20
Klänge hörend erkennen
Musik wahrnehmen
W21
Was in einem Stück steckt
Musik wahrnehmen
W22
Klang, Text und Bild
über Musik nachdenken und sprechen
W23–25

Musikstücke haben Teile

W23
Ein Stück aus drei Teilen
sich musikalisch ausdrücken
W24
Teile bezeichnen und darstellen
Musik wahrnehmen
W25
Form und Gestalt im Bild
über Musik nachdenken und sprechen
W26–30

Das Metrum tragen und Musik begleiten

W26
Das Metrum innerlich tragen
sich musikalisch ausdrücken
W27
Mitspielen und darstellen
Musik wahrnehmen
W28
Tempo und Betonung vorgeben
im Medium Musik kommunizieren
W29
Einen Puls aufschreiben
über Musik nachdenken und sprechen
W30
Derselbe Puls in Musik und Bewegung
über Musik nachdenken und sprechen
W31–33

Musik erzählt etwas

W31
Lieder wiedererkennen und begleiten
Musik wahrnehmen
W32
Mit Liedern spielen
im Medium Musik kommunizieren
W33
Melodiebausteine hören und was Musik darstellen kann
über Musik nachdenken und sprechen
W34–36

Wie Instrumente klingen

W34
Bauweise und Klang
über Musik nachdenken und sprechen
W35
Bewegung und Bild in Klang
im Medium Musik kommunizieren
W36
Klangspiele erfinden
im Medium Musik kommunizieren
W37–38

Spiele mit dem Rhythmus

W37
Im Wechsel erfinden
im Medium Musik kommunizieren
W38
Rhythmuslawine und Rhythmusdomino
im Medium Musik kommunizieren

Ab Woche 10 geht der Plan weiter

Noch 29 Wochen in 9 Themenblöcken. Den vollständigen Plan schaltest du im Planer frei — einmalig 5,99 € oder im Abo.

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Gesamt: 38 Wochen · 95 Stunden

Teilbereiche in Rheinland-Pfalz

Der Plan ist entlang der Teilbereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Musik vorsieht:

Teilbereich Metrum/Takt/RhythmusTeilbereich Tonhöhe/MelodieTeilbereich Klang/HarmonieTeilbereich Form und Gestalt

Grundlage dieses Plans

Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Musik. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz. Dezember 2009. — Umschlag und Innentitel tragen zusätzlich den Reihentitel „Weiterentwicklung der Grundschule“ (auf beiden Seiten dekorativ gesetzt; im Textlayer des Innentitels steht „We G / iterentwicklung der rundschule“, gelesen wird „Weiterentwicklung der Grundschule“). Der Innentitel (gedruckte S. 1) lautet zeilenweise: „Weiterentwicklung der Grundschule / RAHMENPLAN / GRUNDSCHULE / Teilrahmenplan Musik / Dezember 2009“ (das Wort „Teilrahmenplan“ liegt dort mit einem Kerning-Sprung als „Teilrahmenp lan“ im Textlayer). (Quelle in Rheinland-Pfalz)

Der Teilrahmenplan Musik Rheinland-Pfalz (Dezember 2009, in Kraft seit 1. August 2010) beschreibt Kompetenzen für das Ende der Grundschulzeit und legt ausdrücklich keine Jahrgangsziele fest. Auf der gedruckten Seite 18 heißt es wörtlich: „Er legt keine Jahrgangsziele des Musikunterrichts fest.“ und auf derselben Seite: der Orientierungsrahmen berücksichtige die vier Teilbereiche, „ohne eine zeitliche Reihenfolge festzulegen“. Auch die Reihenfolge der getrennten Erarbeitung ist laut gedruckter Seite 15 nicht festgelegt. Jede Zuordnung eines Inhalts zu einem Schuljahr, zu einem Halbjahr oder zu einer Woche in diesem Plan ist deshalb ein Vorschlag der Redaktion und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne den Teilrahmenplan zu verletzen; nur zweierlei gibt der Plan wirklich vor, und daran hält sich diese Reihe: Alle vier Teilbereiche – Metrum/Takt/Rhythmus, Tonhöhe/Melodie, Klang/Harmonie und Form und Gestalt – kommen in jedem der vier Jahre vor, denn nach gedruckter Seite 19 gilt: „Schwerpunktsetzungen bleiben möglich, aber es kann kein Teilbereich vernachlässigt werden.“ Und der Aufbau folgt der Sachlogik, die der Plan selbst nennt: erst musikalisches Handeln, dann Erklärung (Seite 10), erst das musikalische Sprechen, dann das Lesen und Schreiben (Seite 10), Notation als Nachschrift und nicht als Vorschrift von Musik (Seite 17), von der grobmotorischen über die feinmotorische zur verinnerlichten Bewegung (Seite 16), vom Zwei-Linien-System zum Fünf-Linien-System (Glossar, Seite 43) und von den Bausteinen zu den größeren Zusammenhängen (Seite 16). Danach ist diese Reihe gebaut und nicht nach einer erfundenen Jahrgangsfolge. Die Zahlen dazu, am amtlichen Dokument nachgezählt: Der Orientierungsrahmen führt 16 Blöcke aus vier Teilbereichen und vier Teilkompetenzen mit zusammen 297 Aufzählungspunkten, verteilt auf die Teilbereiche als 94 für Metrum/Takt/Rhythmus, 70 für Tonhöhe/Melodie, 65 für Klang/Harmonie und 68 für Form und Gestalt. Jeder einzelne dieser 297 Punkte kommt in dieser Reihe vor; keiner wird ausgelassen. Neu eingeführt werden 77 Punkte im ersten Jahr, 86 im zweiten, 71 im dritten und 63 im vierten – zusammen 297. Sechs Punkte nennen mehrere Dinge auf einmal und sind an ihrer Naht auf zwei Jahre geteilt; sie kommen deshalb in zwei Schuljahren vor, jeder mit einer anderen Hälfte. Kein Punkt wird in zwei Schuljahren als neu eingeführt. Gebündelt wird, wo der Plan selbst bündelt: 297 Punkte passen nicht in 152 Schulwochen, und die vier Teilkompetenzen sind laut gedruckter Seite 8 ohnehin nur „aus systematischen Gründen getrennt aufgeführt“. Eine Woche trägt deshalb oft zwei bis vier zusammengehörige Punkte – etwa den Kopfpunkt einer Aufzählung samt seinen Unterpunkten. Ausgelassen wird kein Punkt; bei einem einzigen Punkt ist jedoch ein Glied bewusst zurückgestellt, und das sei hier offen genannt: Der Punkt zur Notation der Taktarten verlangt neben der Kennzeichnung der Taktschwerpunkte und den Taktstrichen, die in Woche 4 gefunden werden, auch Taktvorzeichnungen. Sie kommen in keinem der vier Jahre vor. Die Taktvorzeichnung gehört zur traditionellen Notenschrift, und der Plan will das Aufschreiben erst nach dem sicheren Musizieren; diese Reihe führt deshalb bis zum Fünf-Linien-System im vierten Jahr, aber nicht bis zur Taktvorzeichnung. Die Fachkonferenz kann sie ergänzen. Zwei dieser sechs Punkte berühren dieses Schuljahr, einer davon die Naht zum ersten Jahr. Erstens der fächerverbindende Sportpunkt „Metren, Taktarten und Rhythmen … in Bewegung umsetzen, unterschiedliche Tänze kennenlernen“: Metren und Rhythmen stehen im ersten Jahr, Taktarten und die beiden Tänze hier in Woche 1. Zweitens der Punkt „Bordun-Töne und Dreiklänge in Dur und Moll in verschiedenen Tonarten, Liegetönen und Cluster“: Bordun-Töne, Liegetöne und der Cluster stehen hier in Woche 8, die Dreiklänge in Dur und Moll in verschiedenen Tonarten erst im dritten Jahr – ein Dreiklang setzt voraus, dass das Kind einen tragenden Klang überhaupt heraushört, und genau das übt Woche 9. Was in diesem Jahr wirklich neu ist und im ersten Jahr nirgends vorkommt: die Ordnung der Schläge in Zweier- und Dreiergruppen mit ihrer wiederkehrenden Betonung (ab Woche 1), der tragende Bordun- und Liegeton samt Cluster (Woche 8) und die Melodie aus mehreren Bausteinen (Woche 5). Erweiterung und kein Neuanfang sind dagegen drei Stränge: Den gleichmäßigen Grundschlag sind die Kinder im ersten Jahr in den Wochen 1 bis 3 gegangen, gesprochen und geklatscht; neu ist hier nur, dass er innerlich weiterläuft (Woche 26). Rhythmusbausteine haben sie im ersten Jahr in den Wochen 16 bis 19 gesprochen, geklatscht, herausgehört und benannt; neu ist hier das Spielen auf Instrumenten und das eigene Erfinden (Wochen 13 und 14). Und Zeichen für Musik haben sie im ersten Jahr in den Wochen 10 und 15 selbst erfunden; neu ist hier, dass sich die Gruppe auf ein gemeinsames Zeichen für die Betonung und für den Puls einigt (Wochen 4 und 29). Wo der Teilrahmenplan „z. B.“ schreibt, ist das ein Beispiel und keine Pflicht. Diese Reihe wählt an solchen Stellen aus und sagt es dazu: Der Plan nennt selbst nur zwei Musikstücke beim Namen – die Deutsche Nationalhymne (Seite 9) und, als Beispiel für ein pentatonisches Lied, „Backe, backe Kuchen“ (Glossar, Seite 42) – und im Übrigen ausschließlich Gattungen: Raps, Rhythmicals, Spiellieder, Kinder- und Volkslieder, Pop- und Rockmusik, klassische Werke, Musik anderer Kulturen, Nationalhymnen, Musicals. Welche Lieder und Werke im Unterricht erklingen, entscheidet deshalb die Lehrkraft; dieser Plan schreibt kein Repertoire vor und nennt auch keines.

Dieser Plan rechnet für Klasse 2 mit 2,5 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 95 Jahresstunden (2,5 × 38 = 95). Die Zahl 2,5 ist keine Setzung dieses Plans, sondern der Wert der amtlichen Tafel: Sie steht dort in der Musikzeile, sie hält der Gegenprobe an den übrigen Zeilen stand, und die Summenzeile der Tafel geht mit ihr auf. Der Teilrahmenplan Musik selbst enthält keine Stundentafel: Er nennt für das Fach keine Stundenzahl und kein Zeitbudget, und die Zeichenfolgen „Stundentafel“, „Wochenstunde“, „Woche“ und „wöchentlich“ kommen im ganzen Dokument nicht vor. Maßgeblich ist deshalb die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024 (Fundstelle: Amtsbl. 2024, S. 148), dort Nummer 3 „Fächer und Lernbereiche“. Musik steht in dieser Tafel als eigene Zeile mit eingeklammerten Werten: (2) für Klassenstufe 1, (2,5) für Klassenstufe 2, (2) für Klassenstufe 3 und (2) für Klassenstufe 4. Die Fußnote der Tafel erklärt die Klammern als „Richtwerte in Klammern“; die Einheit sind Wochenstunden zu 50 Minuten. Als Probe, dass die richtige Zeile gelesen ist, stehen in derselben Tafel Religion/Ethik mit 2 / 2 / 2 / 2, Deutsch geklammert mit 5,5 / 5,5 / 5,5 / 5,5, Sachunterricht geklammert mit 1 / 2 / 3,5 / 3,5, Mathematik mit 4,5 / 4,5 / 4,5 / 4,5, Kunst geklammert mit 2 / 2 / 2 / 2, Fremdsprachenarbeit mit – / – / 2 / 2 und die Verfügungszeit mit – / – / 0,5 / 0,5; die Summenzeile lautet 19 / 21 / 24 / 24 und geht auf: 2+5,5+1+4,5+2+2+2 = 19, 2+5,5+2+4,5+2,5+2,5+2 = 21, 2+5,5+3,5+4,5+2+2+2+2+0,5 = 24 und noch einmal 24 für die vierte Klassenstufe. Über alle vier Jahre ergibt Musik 2+2,5+2+2 = 8,5 Wochenstunden. Achtung bei der Zeile: Sport trägt dieselben geklammerten Werte 2 / 2,5 / 2 / 2, hat davor aber zusätzlich die unbeklammerte Reihe 6 / 7 / 6 / 6; die Musikzeile hat keine zweite Zahl. Musik steckt in Rheinland-Pfalz in keinem Sammelblock, sondern ist eigens beziffert. Die Verwaltungsvorschrift erlaubt der Schule ausdrücklich, die ausgewiesenen Stundenansätze zu rhythmisieren und einzelne Fächer zeitweilig zu gewichten, wenn auf einen angemessenen Ausgleich geachtet wird; das passt zu dem, was der Teilrahmenplan selbst fordert, nämlich möglichst tägliche kleine musikalische Zeitabschnitte statt starrer Blöcke (gedruckte Seiten 13 und 19). Die Wochenspalte dieses Plans ist also eine Ordnungshilfe, nicht der einzig mögliche Zuschnitt. Die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen dieses Plans rechnen mit 45 Minuten, damit sie auch dort aufgehen, wo die Schule kürzere Stunden führt; wo die 50 Minuten der Tafel zur Verfügung stehen, wird eine der vier Phasen um fünf Minuten verlängert. Die Übergangsregelung der Verwaltungsvorschrift trifft für Musik keine abweichende Aussage; sie betraf nur den Lernbereich Deutsch/Sachunterricht in Klassenstufe 2 sowie Religion/Ethik und die Verfügungszeit in den Klassenstufen 3 und 4 und war auf das Schuljahr 2024/2025 befristet. In verbreiteten Übersichten steht für Rheinland-Pfalz an dieser Stelle eine Sammelzeile „Kunst / Musik / Werken“ ohne eigenen Fachwert; hier steht die Primärquelle. Klasse 2 hat damit eine halbe Wochenstunde mehr Musik als die drei anderen Jahre. Das ist keine Setzung dieses Plans, sondern der Wert des Landes: Musik und Sport sind die einzigen Fächer der Tafel, deren geklammerter Wert in Klassenstufe 2 höher liegt als in den übrigen drei Klassenstufen. Über die vier Jahre stehen dem Fach damit 8,5 Wochenstunden und, bei 38 Schulwochen, 323 Jahresstunden zur Verfügung (76 + 95 + 76 + 76). Wer die halbe Stunde nicht als halbe Stunde führen kann, legt sie nach der Rhythmisierungsregel der Verwaltungsvorschrift zu einer vollen Stunde in jeder zweiten Woche zusammen oder verteilt sie auf tägliche kurze Musikzeiten; die Jahressumme bleibt dieselbe.

Am Lehrplandokument abgeglichen: 07.09.2026.

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