Hessen · Musik · Klasse 2
Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Musik in der 2. Klasse in Hessen, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.
Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Musik in der 2. Klasse in Hessen in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.
Ab Woche 9 geht der Plan weiter
Noch 30 Wochen in 10 Themenblöcken. Den vollständigen Plan schaltest du im Planer frei — einmalig 5,99 € oder im Abo.
Hier weiterplanen →Der Plan ist entlang der Kompetenzbereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Hessen für Musik vorsieht:
Lehrplan: Bildungsstandards und Inhaltsfelder – Das neue Kerncurriculum für Hessen. Primarstufe. MUSIK (Hrsg. Hessisches Kultusministerium, Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden), Ausgabe 2011, unverändert geltend: eine neuere Fassung für die Primarstufe Musik ist nicht veröffentlicht. Die 17 Bildungsstandards und die zehn Inhaltsfelder stehen in Kapitel 6.1 und gelten für das Ende der Jahrgangsstufe 4; Kapitel 6.2 beschreibt auf einer Seite in vier Absätzen, wie sich die Kompetenz in den Jahrgangsstufen 1 und 2 entfaltet. (Quelle in Hessen)
WAS DAS KERNCURRICULUM VORGIBT UND WAS NICHT. Das hessische Kerncurriculum Musik für die Primarstufe beziffert seine Bildungsstandards an einer einzigen Stelle der Schulzeit: am Ende der Jahrgangsstufe 4. Für die Jahrgangsstufen 1 und 2 stellt Kapitel 6.2 vier Absätze Prosa bereit, die beschreiben, wie sich Kompetenz in diesen beiden Jahren entfaltet – ohne einen einzigen Aufzählungspunkt und ohne eine bezifferte Erwartung für das Ende der Jahrgangsstufe 2. DIE VERTEILUNG IST EINE SETZUNG DIESES PLANS. Dass ein Inhalt in diese Jahrgangsstufe fällt und nicht in die vorangehende oder eine spätere, ist deshalb eine fachliche Entscheidung dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes Hessen. Eine Formulierung wie „laut Kerncurriculum in Jahrgangsstufe 2“ wäre für dieses Fach sachlich falsch. Das Kerncurriculum überträgt diese Aufgabe ausdrücklich der Schule: es ist nach Kapitel 1 die Grundlage für schulinterne Curricula, und diese sind das Bindeglied zwischen ihm und der einzelnen Unterrichtsstunde. AN WELCHEN INHALTSFELDERN DIESER PLAN ARBEITET. Das Kerncurriculum führt zehn Inhaltsfelder. Dieser Plan arbeitet an acht davon: Hörkultur, Klang, Ausdruck und Wirkung, Gesang und Instrumentalspiel, Bewegung und Gestaltungsmedien, Parameter, Zeichen und Gebrauchspraxis. An Kontext arbeitet er nicht, und den Formbegriff führt er nicht ein; wie weit Woche 11 das Inhaltsfeld Form dabei streift, steht weiter unten. Diese Liste ist an den Wochenlernzielen aller 38 Wochen abgelesen und nicht vorab gesetzt worden: die Wochen 5 bis 8 und 17 bis 22 singen, musizieren und bauen ein Repertoire auf – das ist Gesang und Instrumentalspiel; die Wochen 9 bis 12 und 23 bis 25 benennen und verändern Grundeigenschaften der Musik – das ist Parameter; die Wochen 13 bis 16 einigen sich auf einen Zeichenvorrat, legen ihn auf eine Zeitachse und lesen die Reihe einer anderen Gruppe – das ist Zeichen; die Wochen 1, 2 und 28 antworten auf einen Höreindruck mit Wort, Farbe und Bewegung – das ist Ausdruck und Wirkung; die Wochen 3 und 4 halten die Aufmerksamkeit an einer vorher gestellten Frage fest – das ist Hörkultur; die Wochen 17 und 18 fragen, wovon der Klang einer Klangquelle abhängt – das ist Klang; die Wochen 26 bis 29 setzen Musik in Bewegung und in ein Bild um – das ist Bewegung und Gestaltungsmedien; die Wochen 32 und 33 ordnen Stücke den Anlässen des Schulalltags zu und nehmen eines davon ins Repertoire auf – das ist Gebrauchspraxis. EINE AUFTEILUNG DER ZEHN INHALTSFELDER AUF DIE VIER JAHRGANGSSTUFEN BEHAUPTET DIESER PLAN NICHT, und er könnte sie auch nicht belegen: das Kerncurriculum ordnet die Inhaltsfelder weder den Kompetenzbereichen noch den Jahrgangsstufen zu. Die rechte Spalte seiner Inhaltsfeldtabelle trägt über alle zehn Zeilen hinweg denselben einen Satz: „Alle benannten Kompetenzbereiche können mit den Inhaltsfeldern verknüpft werden.“ Sätze wie „dieses Inhaltsfeld wird hier neu eingeführt“ oder „jenes bleibt einer späteren Jahrgangsstufe vorbehalten“ hätten darin keine Grundlage – und sie träfen für dieses Schuljahr auch sachlich nicht zu: an allen acht Feldern, an denen dieser Plan arbeitet, arbeitet der Plan der Jahrgangsstufe 1 bereits. WORIN DER FORTSCHRITT GEGENÜBER DER JAHRGANGSSTUFE 1 LIEGT. Nicht in einer Zahl, sondern an der Sache: im zweiten Schuljahr bekommt vieles einen Namen, was bisher nur gespürt und gezeigt worden ist. Beim Aufschreiben liegt der Fortschritt enger, als er zunächst aussieht: Die Jahrgangsstufe 1 erfindet ihre Zeichen bereits in Kleingruppen, und sie liest bereits eine fremde Zeichenreihe von links nach rechts – nur mit einer Rückmeldung an die Gruppe, von der die Reihe stammt. Weder das Lesen noch die Leserichtung noch die fremde Herkunft der Reihe sind hier also neu. Neu sind drei andere Dinge: dass sich die ganze Lerngruppe auf einen Vorrat von Zeichen einigt, deren Bedeutung für alle dieselbe ist, dass diese Zeichen auf einer Zeitachse mit festen Feldern liegen und dass die fremde Gruppe ohne Rückfrage auskommen muss. Aus dem Unterscheiden von laut und leise, schnell und langsam, hoch und tief werden vier Grundeigenschaften mit ihrem Fachwort: Lautstärke, Tempo, Tonhöhe und Klangfarbe. Die beiden übrigen der sechs Parameter des Kerncurriculums, Tondauer und Klangdichte, kommen in diesem Plan nicht vor; das ist eine Setzung dieses Plans und keine Aussage darüber, wohin sie gehören. Aus zwei eigenen Wörtern für den Höreindruck wird ein gemeinsamer Vorrat charakterisierender Begriffe, aus dem sich ein Wort auswählen, gegen ein ähnliches abgrenzen und mit einer Stelle der Musik belegen lässt. Wo Kapitel 6.2 zu diesen Schritten etwas sagt, nimmt dieser Plan es wörtlich auf: „Ihrem Entwicklungsstand entsprechend können sie Zeichen für Klänge notieren und wiederum für das Musizieren nutzen“, „Einsätze und kleine zeichenbezogene Dirigate können sie bereits in der Anleitungsrolle übernehmen“, „der Berücksichtigung einfach zu identifizierender Parameter“ – ausdrücklich der einfach zu identifizierenden – und „eine erste ästhetische Urteilsfähigkeit auf der Basis altersgemäßer Kriterien“. Den Formbegriff führt dieser Plan nicht ein: die Kinder teilen in Woche 11 ein Stück aus drei Abschnitten an seinen Wechselstellen, sagen, welche zwei davon gleich klingen, und benennen die Eigenschaft, in der sich der dritte unterscheidet – ohne dass dafür ein Fachwort fällt. Der Sache nach ist das Wiederholung und Kontrast in einfachen Formverläufen und damit das Inhaltsfeld Form. Gestreift wird es hier also; getragen wird es nicht, denn weder der Begriff selbst noch die fünf formgebenden Dimensionen, die das Kerncurriculum unter ihm aufzählt, kommen vor. Auch das ist eine Entscheidung dieses Plans und keine Vorgabe des Landes Hessen; eine andere wäre ebenso zulässig. ALLE SIEBZEHN BILDUNGSSTANDARDS KOMMEN IN ALLEN VIER JAHREN VOR. Die 17 Bildungsstandards verteilen sich auf die vier Kompetenzbereiche: Musik hören 4, Musik machen 8, Musik umsetzen 3, Musikkultur erschließen 2, zusammen 17. Sie beschreiben das Ziel am Ende der Jahrgangsstufe 4 und sind kein Vorrat, aus dem eine Jahrgangsstufe entnimmt. In dieser Jahrgangsstufe kommt kein Standard neu hinzu, und in den beiden folgenden kommt ebenfalls keiner hinzu. Der Fortschritt gegenüber der Jahrgangsstufe 1 liegt allein in der Tiefe, mit der an einem Standard gearbeitet wird – nicht darin, dass ein Standard oder ein Inhaltsfeld hinzukäme. DIE VERTEILUNG IN DIESEM SCHULJAHR, NACHGEZÄHLT. Dieser Plan hat 38 Wochen, und jede Woche ist genau einem der 17 Standards zugeordnet und wird nur dort gezählt. Das heißt nicht, dass in einer Woche nur eine Sache geschieht – eine Musikstunde, die das täte, gäbe es nicht. Wo ein zweites Wochenlernziel steht, dient es dem zugeordneten Standard oder greift auf einen anderen vor, etwa wenn in Woche 21 die beiden Schichten in einem Stück des Repertoires angewendet werden. Gezählt wird trotzdem nur einmal. Jeder Standard erhält mindestens zwei Wochen. Auf die Kompetenzbereiche entfallen 10 Wochen auf Musik hören, 17 auf Musik machen, 6 auf Musik umsetzen und 5 auf Musikkultur erschließen; 10 + 17 + 6 + 5 = 38. Im Einzelnen: die Konzentration auf den Hörsinn 2 Wochen, Emotionen und Assoziationen in Worte fassen 2, Gliederungen und Parameter unterscheiden 3, eine Meinung begründen 3; singen mit Haltung, Atmung, Artikulation und Intonation 2, Spieltechniken 2, Repertoire auswendig 2, Rhythmen und tonale Folgen metrumbezogen 2, erfinden, variieren und gestalten 2, aufeinander hören 2, musikalische Aktionen anleiten 2, klangbezogen aufschreiben und Zeichen umsetzen 3; Bewegungen koordiniert ausführen 2, mit Bewegung und Gestaltungsmedien umsetzen 2, Umsetzungen beurteilen 2; Musik nach Zweck und Umfeld einordnen 2, schulisches Musikleben mitplanen 3. Zusammen mit der Jahrgangsstufe 1 erhält damit jeder der 17 Standards über den Doppeljahrgang mindestens vier Wochen: zehn Standards vier, sechs Standards fünf und der Standard zum schulischen Musikleben sechs; 10 mal 4 plus 6 mal 5 plus 6 ergeben 76, also die 38 Wochen dieses Plans und die 38 der Jahrgangsstufe 1. KEIN INSTRUMENT WIRD BEIM NAMEN GENANNT. Das Kerncurriculum spricht von Objekten und Instrumenten sowie von Stimme und Körper als Klangquellen, nennt aber auf keiner seiner Seiten ein einziges Instrument beim Namen. Dieser Plan hält es ebenso: er arbeitet mit der Stimme, dem Körper, einfachen Klangquellen und den Instrumenten, die die Schule vorhält. Welche das sind, entscheidet die Schule und nicht dieser Plan.
WOHER DIE EINE WOCHENSTUNDE KOMMT. Die Kontingentstundentafel für die Grundschule – Verordnung über die Stundentafeln für die Primarstufe und die Sekundarstufe I vom 5. September 2011, § 6 Absatz 1 – führt Kunst und Musik nicht getrennt auf, sondern in einer einzigen gemeinsamen Zeile. Diese Zeile nennt drei Werte: 6 Wochenstunden für die Jahrgangsstufen 1 und 2 zusammen, 8 Wochenstunden für die Jahrgangsstufen 3 und 4 zusammen und 14 Wochenstunden über die gesamte Primarstufe. Ein eigener Wert für Musik steht dort nicht, und ein Wert für eine einzelne Jahrgangsstufe steht dort ebenfalls nicht. Wie die 6 Wochenstunden des ersten Doppeljahrgangs auf die beiden Fächer und auf die beiden Schuljahre verteilt werden, entscheidet nach § 2 Absatz 1 derselben Verordnung die Schulkonferenz nach Anhörung des Schulelternbeirates; verbindlich einzuhalten ist allein die Summe am Ende der Primarstufe. WIE DIESE REIHE VERTEILT. Von den 6 Wochenstunden des Doppeljahrgangs 1 und 2 gehen 2 an Musik und 4 an Kunst, von den 8 Wochenstunden des Doppeljahrgangs 3 und 4 gehen 4 an Musik und 4 an Kunst. Musik erhält damit in jeder der Jahrgangsstufen 1 und 2 eine Wochenstunde und in jeder der Jahrgangsstufen 3 und 4 zwei; über alle vier Jahre sind das 6 der 14 Wochenstunden, die restlichen 8 entfallen auf Kunst. Der Grund für das Übergewicht von Kunst im ersten Doppeljahrgang steht in einer Fußnote der Verordnung selbst: Werken und Textiles Gestalten sind Bestandteil des Faches Kunst, Kunst deckt in dieser Zeile also mehr Gegenstand ab als Musik. Eine hälftige Teilung ergäbe dort außerdem 3 zu 3 und damit anderthalb Wochenstunden je Jahrgangsstufe – eine Zahl, aus der sich kein Wochenplan bauen lässt. WAS DARAUS FÜR DIESEN PLAN FOLGT. Dieser Plan rechnet mit 1 Wochenstunde und 38 Schulwochen, also mit 38 Jahresstunden zu je 45 Minuten. Die Aufteilung ist eine Setzung dieser Reihe und keine Vorgabe des Landes Hessen; jede andere Verteilung, die die beiden amtlichen Summen 6 und 8 trifft, wäre ebenso zulässig, und beschließen darf sie die Schulkonferenz. Das Kerncurriculum Musik selbst enthält auf seinen einundzwanzig Seiten keine einzige Stundenangabe – weder eine Wochenstundenzahl noch eine Schulwochenzahl. Eine Zeitmarke setzt es sehr wohl, nämlich das Ende der Jahrgangsstufe 4; einen Zeitumfang nennt es nirgends. Die 38 Schulwochen sind dabei ebenfalls eine Setzung dieser Reihe; die Verordnung rechnet anders. Ihre Jahresstundentafel weist der Zeile Kunst und Musik für die Jahrgangsstufen 1 und 2 zusammen 216 Jahresstunden zu, und 216 geteilt durch die 6 Wochenstunden derselben Zeile ergibt 36 Schulwochen. Dieser Plan verteilt seinen Stoff auf 38 lückenlos verplante Wochen und hält damit keinen Puffer für Feiertage und ausgefallenen Unterricht frei; wer einen braucht, lässt Wochen dieses Plans aus. Die Wochenspalte dieses Plans ist deshalb eine Ordnungshilfe und kein amtlicher Wert.
Am Lehrplandokument abgeglichen: 08.09.2026.
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