Rheinland-Pfalz · Musik · Klasse 3
Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Musik in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.
Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Musik in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.
Ab Woche 11 geht der Plan weiter
Noch 28 Wochen in 9 Themenblöcken. Den vollständigen Plan schaltest du im Planer frei — einmalig 5,99 € oder im Abo.
Hier weiterplanen →Der Plan ist entlang der Teilbereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Musik vorsieht:
Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Musik. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz. Dezember 2009. — Umschlag und Innentitel tragen zusätzlich den Reihentitel „Weiterentwicklung der Grundschule“ (auf beiden Seiten dekorativ gesetzt; im Textlayer des Innentitels steht „We G / iterentwicklung der rundschule“, gelesen wird „Weiterentwicklung der Grundschule“). Der Innentitel (gedruckte S. 1) lautet zeilenweise: „Weiterentwicklung der Grundschule / RAHMENPLAN / GRUNDSCHULE / Teilrahmenplan Musik / Dezember 2009“ (das Wort „Teilrahmenplan“ liegt dort mit einem Kerning-Sprung als „Teilrahmenp lan“ im Textlayer). (Quelle in Rheinland-Pfalz)
Der Teilrahmenplan Musik Rheinland-Pfalz (Dezember 2009, in Kraft seit 1. August 2010) beschreibt Kompetenzen für das Ende der Grundschulzeit und legt ausdrücklich keine Jahrgangsziele fest. Auf der gedruckten Seite 18 heißt es wörtlich: „Er legt keine Jahrgangsziele des Musikunterrichts fest.“ und auf derselben Seite: der Orientierungsrahmen berücksichtige die vier Teilbereiche, „ohne eine zeitliche Reihenfolge festzulegen“. Auch die Reihenfolge der getrennten Erarbeitung ist laut gedruckter Seite 15 nicht festgelegt. Jede Zuordnung eines Inhalts zu einem Schuljahr, zu einem Halbjahr oder zu einer Woche in diesem Plan ist deshalb ein Vorschlag der Redaktion und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne den Teilrahmenplan zu verletzen; nur zweierlei gibt der Plan wirklich vor, und daran hält sich diese Reihe: Alle vier Teilbereiche – Metrum/Takt/Rhythmus, Tonhöhe/Melodie, Klang/Harmonie und Form und Gestalt – kommen in jedem der vier Jahre vor, denn nach gedruckter Seite 19 gilt: „Schwerpunktsetzungen bleiben möglich, aber es kann kein Teilbereich vernachlässigt werden.“ Und der Aufbau folgt der Sachlogik, die der Plan selbst nennt: erst musikalisches Handeln, dann Erklärung (Seite 10), erst das musikalische Sprechen, dann das Lesen und Schreiben (Seite 10), Notation als Nachschrift und nicht als Vorschrift von Musik (Seite 17), von der grobmotorischen über die feinmotorische zur verinnerlichten Bewegung (Seite 16), vom Zwei-Linien-System zum Fünf-Linien-System (Glossar, Seite 43) und von den Bausteinen zu den größeren Zusammenhängen (Seite 16). Danach ist diese Reihe gebaut und nicht nach einer erfundenen Jahrgangsfolge. Die Zahlen dazu, am amtlichen Dokument nachgezählt: Der Orientierungsrahmen führt 16 Blöcke aus vier Teilbereichen und vier Teilkompetenzen mit zusammen 297 Aufzählungspunkten, verteilt auf die Teilbereiche als 94 für Metrum/Takt/Rhythmus, 70 für Tonhöhe/Melodie, 65 für Klang/Harmonie und 68 für Form und Gestalt. Jeder einzelne dieser 297 Punkte kommt in dieser Reihe vor; keiner wird ausgelassen. Neu eingeführt werden 77 Punkte im ersten Jahr, 86 im zweiten, 71 im dritten und 63 im vierten – zusammen 297. Sechs Punkte nennen mehrere Dinge auf einmal und sind an ihrer Naht auf zwei Jahre geteilt; sie kommen deshalb in zwei Schuljahren vor, jeder mit einer anderen Hälfte. Kein Punkt wird in zwei Schuljahren als neu eingeführt. Gebündelt wird, wo der Plan selbst bündelt: 297 Punkte passen nicht in 152 Schulwochen, und die vier Teilkompetenzen sind laut gedruckter Seite 8 ohnehin nur „aus systematischen Gründen getrennt aufgeführt“. Eine Woche trägt deshalb oft zwei bis vier zusammengehörige Punkte – etwa den Kopfpunkt einer Aufzählung samt seinen Unterpunkten. Ausgelassen wird kein Punkt; bei einem einzigen Punkt ist jedoch ein Glied bewusst zurückgestellt: Die Taktvorzeichnung aus dem Punkt „Möglichkeiten zur Notation von Taktarten, Taktstriche und Taktvorzeichnungen finden“ kommt in keinem der vier Jahre vor. Sie gehört zur traditionellen Notenschrift, und der Plan will das Aufschreiben erst nach dem sicheren Musizieren; diese Reihe führt deshalb bis zum Fünf-Linien-System im vierten Jahr, aber nicht bis zur Taktvorzeichnung. Die Fachkonferenz kann sie ergänzen. Fünf dieser sechs Punkte berühren dieses Schuljahr, vier davon die Naht zum letzten Jahr. Der Punkt „Bordun-Töne und Dreiklänge in Dur und Moll in verschiedenen Tonarten, Liegetönen und Cluster“ hat seine erste Hälfte im zweiten Jahr; die Dreiklänge in Dur und Moll stehen hier in Woche 8. Vom Punkt „Melodiebausteine … relativ und absolut notieren“ steht die relative Schreibweise hier in Woche 6, die absolute im letzten Jahr. Vom Punkt „in vereinfachten und traditionellen Linien-Systemen notieren“ steht das Zwei-Linien-System hier in Woche 10, das Fünf-Linien-System im letzten Jahr; das folgt dem Glossar der gedruckten Seite 43: „Erst wenn die Kinder die Notation im Zwei-Linien-System sicher beherrschen, sollte mit der Notation im Fünf-Linien-System begonnen werden.“ Vom Punkt „musikalische Fachbegriffe als Handlungsanweisungen verstehen und umsetzen“ stehen forte, piano, crescendo und decrescendo hier in Woche 12, accelerando und ritardando im letzten Jahr. Und vom Punkt „mit Liedern kommunikativ umgehen“ stehen das Lieder-Rondo sowie Solo und Tutti hier in Woche 38, das Verändern von Liedern und der Kanon im letzten Jahr; der wortgleiche Parallelpunkt im Teilbereich Tonhöhe/Melodie ist bereits im zweiten Jahr mit dem Zu-Ende-Führen eines Liedanfangs, dem abwechselnden Singen von Liedzeilen und dem Lieder-Rätsel abgedeckt. Damit kommt jedes der sieben Beispiele dieser beiden Punkte irgendwo vor, statt nur behauptet zu werden. Was in diesem Jahr wirklich neu ist und in den ersten beiden Jahren nirgends vorkommt: das Tongeschlecht Dur und Moll (Wochen 7 und 9), der Dreiklang als eigener Gegenstand (Woche 8), das Zwei-Linien-System (Wochen 5 und 10), die Rondo-Form als Bauform eines Stückes (Woche 11) und die Spielanweisungen forte, piano, crescendo und decrescendo (Woche 12). Beim Rondo ist genau zu unterscheiden: Das Wort kennen die Kinder aus dem zweiten Jahr, Woche 38, aber nur als Name des Rhythmusspiels Rhythmusrondo; dass es eine Form beschreibt, in der ein Teil zwischen wechselnden anderen Teilen wiederkehrt, wird hier zum ersten Mal erarbeitet. Erweiterung und kein Neuanfang sind: Das Aufschreiben von Musik ist vorbereitet – im ersten Jahr durch selbst erfundene Zeichen für Klangfolgen, im zweiten durch gemeinsam vereinbarte Zeichen für Betonung und Puls; neu ist hier, dass die Zeichen für alle vier Rhythmusbausteine feststehen und dass es zu jedem eine vereinfachte und eine übliche Schreibweise gibt (Wochen 1 und 4). Der tragende Klang ist aus dem zweiten Jahr bekannt (Bordun und Liegeton, Wochen 8 und 9); neu ist der Dreiklang darüber. Und die Teile eines Stückes haben die Kinder im ersten Jahr unterschieden und getanzt und im zweiten mit Buchstaben bezeichnet; neu ist hier der Formname. Von den drei Beispielen, die der Plan für Formverläufe nennt – Strophe und Refrain, Kanon, Solo und Tutti –, arbeitet dieses Jahr mit Strophe und Refrain sowie mit dem Wechsel von Einzelnem und Gruppe (Woche 11), der in Woche 38 als Solo und Tutti beim Namen genannt wird; der Kanon steht im letzten Jahr in Woche 38. Wo der Teilrahmenplan „z. B.“ schreibt, ist das ein Beispiel und keine Pflicht. Zweimal wählt dieses Jahr aus einer solchen Aufzählung aus, und beides sei hier genannt: Für die Vorbereitung der Stimme nennt der Plan Atemübungen, Lockerungsübungen und eine Einsingreise; Woche 18 nimmt die Atem- und die Lockerungsübungen. Für das Spielen der Klänge nennt er Stabspiele, Boomwhackers und Tasteninstrumente; Woche 8 nimmt Stabspiele und Boomwhackers. Jede andere Wahl aus diesen Aufzählungen ist ebenso richtig. Diese Reihe wählt an solchen Stellen aus und sagt es dazu: Der Plan nennt selbst nur zwei Musikstücke beim Namen – die Deutsche Nationalhymne (Seite 9) und, als Beispiel für ein pentatonisches Lied, „Backe, backe Kuchen“ (Glossar, Seite 42) – und im Übrigen ausschließlich Gattungen: Raps, Rhythmicals, Spiellieder, Kinder- und Volkslieder, Pop- und Rockmusik, klassische Werke, Musik anderer Kulturen, Nationalhymnen, Musicals. Welche Lieder und Werke im Unterricht erklingen, entscheidet deshalb die Lehrkraft; dieser Plan schreibt kein Repertoire vor und nennt auch keines.
Dieser Plan rechnet für Klasse 3 mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 76 Jahresstunden (2 × 38 = 76). Die Zahl 2 ist keine Setzung dieses Plans, sondern der Wert der amtlichen Tafel: Sie steht dort in der Musikzeile, sie hält der Gegenprobe an den übrigen Zeilen stand, und die Summenzeile der Tafel geht mit ihr auf. Der Teilrahmenplan Musik selbst enthält keine Stundentafel: Er nennt für das Fach keine Stundenzahl und kein Zeitbudget, und die Zeichenfolgen „Stundentafel“, „Wochenstunde“, „Woche“ und „wöchentlich“ kommen im ganzen Dokument nicht vor. Maßgeblich ist deshalb die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024 (Fundstelle: Amtsbl. 2024, S. 148), dort Nummer 3 „Fächer und Lernbereiche“. Musik steht in dieser Tafel als eigene Zeile mit eingeklammerten Werten: (2) für Klassenstufe 1, (2,5) für Klassenstufe 2, (2) für Klassenstufe 3 und (2) für Klassenstufe 4. Die Fußnote der Tafel erklärt die Klammern als „Richtwerte in Klammern“; die Einheit sind Wochenstunden zu 50 Minuten. Als Probe, dass die richtige Zeile gelesen ist, stehen in derselben Tafel Religion/Ethik mit 2 / 2 / 2 / 2, Deutsch geklammert mit 5,5 / 5,5 / 5,5 / 5,5, Sachunterricht geklammert mit 1 / 2 / 3,5 / 3,5, Mathematik mit 4,5 / 4,5 / 4,5 / 4,5, Kunst geklammert mit 2 / 2 / 2 / 2, Fremdsprachenarbeit mit – / – / 2 / 2 und die Verfügungszeit mit – / – / 0,5 / 0,5; die Summenzeile lautet 19 / 21 / 24 / 24 und geht auf: 2+5,5+1+4,5+2+2+2 = 19, 2+5,5+2+4,5+2,5+2,5+2 = 21, 2+5,5+3,5+4,5+2+2+2+2+0,5 = 24 und noch einmal 24 für die vierte Klassenstufe. Über alle vier Jahre ergibt Musik 2+2,5+2+2 = 8,5 Wochenstunden. Achtung bei der Zeile: Sport trägt dieselben geklammerten Werte 2 / 2,5 / 2 / 2, hat davor aber zusätzlich die unbeklammerte Reihe 6 / 7 / 6 / 6; die Musikzeile hat keine zweite Zahl. Musik steckt in Rheinland-Pfalz in keinem Sammelblock, sondern ist eigens beziffert. Die Verwaltungsvorschrift erlaubt der Schule ausdrücklich, die ausgewiesenen Stundenansätze zu rhythmisieren und einzelne Fächer zeitweilig zu gewichten, wenn auf einen angemessenen Ausgleich geachtet wird; das passt zu dem, was der Teilrahmenplan selbst fordert, nämlich möglichst tägliche kleine musikalische Zeitabschnitte statt starrer Blöcke (gedruckte Seiten 13 und 19). Die Wochenspalte dieses Plans ist also eine Ordnungshilfe, nicht der einzig mögliche Zuschnitt. Die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen dieses Plans rechnen mit 45 Minuten, damit sie auch dort aufgehen, wo die Schule kürzere Stunden führt; wo die 50 Minuten der Tafel zur Verfügung stehen, wird eine der vier Phasen um fünf Minuten verlängert. Die Übergangsregelung der Verwaltungsvorschrift trifft für Musik keine abweichende Aussage; sie betraf nur den Lernbereich Deutsch/Sachunterricht in Klassenstufe 2 sowie Religion/Ethik und die Verfügungszeit in den Klassenstufen 3 und 4 und war auf das Schuljahr 2024/2025 befristet. In verbreiteten Übersichten steht für Rheinland-Pfalz an dieser Stelle eine Sammelzeile „Kunst / Musik / Werken“ ohne eigenen Fachwert; hier steht die Primärquelle.
Am Lehrplandokument abgeglichen: 07.09.2026.
Eigene Schwerpunkte setzen und die Ferien deines Bundeslands berücksichtigen: Die ersten acht Wochen sind kostenfrei, der vollständige Plan mit PDF- und Word-Export kostet einmalig 5,99 € oder steckt im Pro-Abo.
Diesen Plan in der App öffnen →Musik in Rheinland-Pfalz in einer anderen Klassenstufe planen:
Derselbe Jahrgang, aufgebaut am Lehrplan des jeweiligen Landes: