Rheinland-Pfalz · Musik · Klasse 3

Stoffverteilungsplan Musik, Klasse 3Rheinland-Pfalz

Ein vollständiger Stoffverteilungsplan für Musik in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz, aufgebaut am Lehrplan des Landes: 12 Themenblöcke über 38 Schulwochen, wochenweise gegliedert. Die ersten acht Wochen siehst du kostenfrei.

2
Std./Woche
38
Schulwochen
12
Themenblöcke
76
Stunden gesamt

Stoffverteilungsplan im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt die Themenblöcke für Musik in der 3. Klasse in Rheinland-Pfalz in der empfohlenen Reihenfolge über das Schuljahr. Jeder Block ist einem Wochenfenster zugeordnet und Woche für Woche in Themen, Lernziele und Methoden heruntergebrochen — dieselbe Ansicht wie im Planer.

Woche
Thema & Inhalte
Lernziele
Methoden
Kompetenzbezug
W1–4

Rhythmus schreiben und lesen

Teilbereich Metrum/Takt/Rhythmus
Lernziele des Blocks
SuS schreiben vier bekannte Rhythmusbausteine mit vereinbarten Zeichen auf und lesen die Zeile eines anderen Kindes vom Blatt.
SuS erfinden aus drei Bausteinen eine kurze Folge und halten sie schriftlich fest.
SuS ordnen jedem Baustein sein vereinfachtes und sein übliches Zeichen zu und wenden beide richtig an.
WocheW12 Std.
Thema & Inhalte
Bausteine aufschreiben und vom Blatt lesen
Lernziele
SuS schreiben vier bekannte Rhythmusbausteine mit vereinbarten Zeichen auf und lesen die Zeile eines anderen Kindes vom Blatt.
Methoden
Einzelarbeit
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW22 Std.
Thema & Inhalte
Kleine Folgen erfinden
Lernziele
SuS erfinden aus drei Bausteinen eine kurze Folge, spielen sie zweimal gleich und halten sie schriftlich fest.
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW32 Std.
Thema & Inhalte
Gehörtes aufschreiben, Geschriebenes mitlesen
Lernziele
SuS notieren zwei gehörte Bausteine mit den vereinbarten Zeichen.
SuS lesen eine vorgelegte Zeile beim Hören mit und zeigen die erreichte Stelle an.
Methoden
Einzelarbeit
Plenum
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
WocheW42 Std.
Thema & Inhalte
Zwei Zeichensätze für dieselben Bausteine
Lernziele
SuS ordnen jedem der vier Bausteine sein vereinfachtes und sein übliches Zeichen zu und wenden beide richtig an.
Methoden
Sitzkreis
Partnerarbeit
Kompetenzbezug
über Musik nachdenken und sprechen
W5–7

Melodien festhalten

Teilbereich Tonhöhe/Melodie
Lernziele des Blocks
SuS halten gehörte Melodiebausteine in Punkten auf zwei Linien fest und lesen sie beim Hören mit.
SuS schreiben Melodiebausteine so auf, dass nur die Abstände zwischen den Tönen festgehalten sind.
SuS entscheiden bei Liedern hörend, ob sie in Dur oder in Moll stehen, und benennen ihre Entscheidung.
WocheW52 Std.
Thema & Inhalte
Melodiebausteine aufschreiben und mitlesen
Lernziele
SuS halten zwei gehörte Melodiebausteine in Punkten auf zwei Linien fest.
SuS lesen die so festgehaltenen Bausteine beim Hören mit und erkennen sie wieder.
Methoden
Einzelarbeit
Plenum
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
WocheW62 Std.
Thema & Inhalte
Abstände statt fester Töne
Lernziele
SuS schreiben drei Melodiebausteine so auf, dass nur die Abstände zwischen den Tönen festgehalten sind, und singen sie danach.
Methoden
Partnerarbeit
Sitzkreis
Kompetenzbezug
über Musik nachdenken und sprechen
WocheW72 Std.
Thema & Inhalte
Bausteine fügen, Dur und Moll unterscheiden
Lernziele
SuS setzen drei Melodiebausteine zu einer Melodie zusammen, die sinnvoll endet.
SuS entscheiden bei vier Liedern hörend, ob sie in Dur oder in Moll stehen, und benennen ihre Entscheidung.
Methoden
Kleingruppen
Plenum
Kompetenzbezug
über Musik nachdenken und sprechen
W8–10

Dreiklänge in Dur und Moll

Teilbereich Klang/Harmonie
Lernziele des Blocks
SuS singen und spielen Dreiklänge in Dur und in Moll in zwei verschiedenen Tonarten.
SuS entscheiden hörend, ob ein Dreiklang in Dur oder in Moll steht, und singen ihn nach.
SuS zeigen die Töne eines Dreiklangs mit Handzeichen an und halten Borduntöne und Dreiklänge im Zwei-Linien-System fest.
WocheW82 Std.
Thema & Inhalte
Dreiklänge singen und spielen
Lernziele
SuS singen Dreiklänge in Dur und in Moll auf Tonsilben, in zwei verschiedenen Tonarten.
SuS spielen dieselben Dreiklänge auf Stabspielen und Boomwhackers erst nacheinander, dann gleichzeitig.
Methoden
Klanggruppen
Kleingruppen
Kompetenzbezug
sich musikalisch ausdrücken
WocheW92 Std.
Thema & Inhalte
Dur oder Moll heraushören
Lernziele
SuS hören zehn Dreiklänge und entscheiden bei jedem, ob er in Dur oder in Moll steht.
SuS singen den gehörten Dreiklang nach.
Methoden
Plenum
Sitzkreis
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
WocheW102 Std.
Thema & Inhalte
Dreiklänge zeigen und festhalten
Lernziele
SuS zeigen die drei Töne eines Dreiklangs mit Handzeichen an.
SuS halten Borduntöne und Dreiklänge im Zwei-Linien-System fest.
Methoden
Sitzkreis
Einzelarbeit
Kompetenzbezug
Musik wahrnehmen
W11–13

Formen erkennen und benennen

W11
Rondo, Strophe und Refrain
über Musik nachdenken und sprechen
W12
Wie ein Stück gebaut ist
über Musik nachdenken und sprechen
W13
Folgen festhalten und benennen
über Musik nachdenken und sprechen
W14–17

Takt und Metrum genauer fassen

W14
Den Takt innerlich halten
sich musikalisch ausdrücken
W15
Still mitgehen, dann mitspielen
Musik wahrnehmen
W16
Den Puls festhalten und mitlesen
Musik wahrnehmen
W17
Zu gehörter Musik den Puls aufschreiben
über Musik nachdenken und sprechen
W18–20

Motive und Themen

W18
Ein Motiv singen
sich musikalisch ausdrücken
W19
Ein Motiv wiedererkennen
Musik wahrnehmen
W20
Melodien nachspielen und begleiten
Musik wahrnehmen
W21–23

Begleiten mit Bordun und Dreiklang

W21
Lieder tragen und stützen
sich musikalisch ausdrücken
W22
Bordun und Dreiklang wiedererkennen
über Musik nachdenken und sprechen
W23
Instrumente heraushören
Musik wahrnehmen
W24–26

Eine eigene Melodie bauen

W24
Aus Bausteinen wird etwas Eigenes
sich musikalisch ausdrücken
W25
Gestaltend vortragen
sich musikalisch ausdrücken
W26
Folgen mitspielen und festhalten
Musik wahrnehmen
W27–31

Aus einem Stück herauslösen und antworten

W27
Puls, Betonung und Bausteine herauslösen
Musik wahrnehmen
W28
Schneller, langsamer, und den Takt übernehmen
im Medium Musik kommunizieren
W29
Rhythmisch improvisieren
im Medium Musik kommunizieren
W30
Trommelzeichen in Bewegung
im Medium Musik kommunizieren
W31
Zu Werken mitspielen
sich musikalisch ausdrücken
W32–33

Eigene Melodiebausteine

W32
Eigene Bausteine erfinden
sich musikalisch ausdrücken
W33
Bausteine zu Folgen verbinden
im Medium Musik kommunizieren
W34–35

Klänge, die zueinander passen

W34
Mit Bordun und Dreiklang antworten
im Medium Musik kommunizieren
W35
Zu zweit und in der Gruppe improvisieren
im Medium Musik kommunizieren
W36–38

Formteile musizieren und im Wechsel gestalten

W36
Teile hörbar machen
sich musikalisch ausdrücken
W37
Über Bausteine in Kontakt kommen
im Medium Musik kommunizieren
W38
Lieder-Rondo, Solo und Tutti
im Medium Musik kommunizieren

Ab Woche 11 geht der Plan weiter

Noch 28 Wochen in 9 Themenblöcken. Den vollständigen Plan schaltest du im Planer frei — einmalig 5,99 € oder im Abo.

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Gesamt: 38 Wochen · 76 Stunden

Teilbereiche in Rheinland-Pfalz

Der Plan ist entlang der Teilbereiche aufgebaut, die der Lehrplan in Rheinland-Pfalz für Musik vorsieht:

Teilbereich Metrum/Takt/RhythmusTeilbereich Tonhöhe/MelodieTeilbereich Klang/HarmonieTeilbereich Form und Gestalt

Grundlage dieses Plans

Lehrplan: Rahmenplan Grundschule. Teilrahmenplan Musik. Herausgegeben vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz. Dezember 2009. — Umschlag und Innentitel tragen zusätzlich den Reihentitel „Weiterentwicklung der Grundschule“ (auf beiden Seiten dekorativ gesetzt; im Textlayer des Innentitels steht „We G / iterentwicklung der rundschule“, gelesen wird „Weiterentwicklung der Grundschule“). Der Innentitel (gedruckte S. 1) lautet zeilenweise: „Weiterentwicklung der Grundschule / RAHMENPLAN / GRUNDSCHULE / Teilrahmenplan Musik / Dezember 2009“ (das Wort „Teilrahmenplan“ liegt dort mit einem Kerning-Sprung als „Teilrahmenp lan“ im Textlayer). (Quelle in Rheinland-Pfalz)

Der Teilrahmenplan Musik Rheinland-Pfalz (Dezember 2009, in Kraft seit 1. August 2010) beschreibt Kompetenzen für das Ende der Grundschulzeit und legt ausdrücklich keine Jahrgangsziele fest. Auf der gedruckten Seite 18 heißt es wörtlich: „Er legt keine Jahrgangsziele des Musikunterrichts fest.“ und auf derselben Seite: der Orientierungsrahmen berücksichtige die vier Teilbereiche, „ohne eine zeitliche Reihenfolge festzulegen“. Auch die Reihenfolge der getrennten Erarbeitung ist laut gedruckter Seite 15 nicht festgelegt. Jede Zuordnung eines Inhalts zu einem Schuljahr, zu einem Halbjahr oder zu einer Woche in diesem Plan ist deshalb ein Vorschlag der Redaktion und keine Vorgabe des Landes. Die Fachkonferenz darf sie anders treffen, ohne den Teilrahmenplan zu verletzen; nur zweierlei gibt der Plan wirklich vor, und daran hält sich diese Reihe: Alle vier Teilbereiche – Metrum/Takt/Rhythmus, Tonhöhe/Melodie, Klang/Harmonie und Form und Gestalt – kommen in jedem der vier Jahre vor, denn nach gedruckter Seite 19 gilt: „Schwerpunktsetzungen bleiben möglich, aber es kann kein Teilbereich vernachlässigt werden.“ Und der Aufbau folgt der Sachlogik, die der Plan selbst nennt: erst musikalisches Handeln, dann Erklärung (Seite 10), erst das musikalische Sprechen, dann das Lesen und Schreiben (Seite 10), Notation als Nachschrift und nicht als Vorschrift von Musik (Seite 17), von der grobmotorischen über die feinmotorische zur verinnerlichten Bewegung (Seite 16), vom Zwei-Linien-System zum Fünf-Linien-System (Glossar, Seite 43) und von den Bausteinen zu den größeren Zusammenhängen (Seite 16). Danach ist diese Reihe gebaut und nicht nach einer erfundenen Jahrgangsfolge. Die Zahlen dazu, am amtlichen Dokument nachgezählt: Der Orientierungsrahmen führt 16 Blöcke aus vier Teilbereichen und vier Teilkompetenzen mit zusammen 297 Aufzählungspunkten, verteilt auf die Teilbereiche als 94 für Metrum/Takt/Rhythmus, 70 für Tonhöhe/Melodie, 65 für Klang/Harmonie und 68 für Form und Gestalt. Jeder einzelne dieser 297 Punkte kommt in dieser Reihe vor; keiner wird ausgelassen. Neu eingeführt werden 77 Punkte im ersten Jahr, 86 im zweiten, 71 im dritten und 63 im vierten – zusammen 297. Sechs Punkte nennen mehrere Dinge auf einmal und sind an ihrer Naht auf zwei Jahre geteilt; sie kommen deshalb in zwei Schuljahren vor, jeder mit einer anderen Hälfte. Kein Punkt wird in zwei Schuljahren als neu eingeführt. Gebündelt wird, wo der Plan selbst bündelt: 297 Punkte passen nicht in 152 Schulwochen, und die vier Teilkompetenzen sind laut gedruckter Seite 8 ohnehin nur „aus systematischen Gründen getrennt aufgeführt“. Eine Woche trägt deshalb oft zwei bis vier zusammengehörige Punkte – etwa den Kopfpunkt einer Aufzählung samt seinen Unterpunkten. Ausgelassen wird kein Punkt; bei einem einzigen Punkt ist jedoch ein Glied bewusst zurückgestellt: Die Taktvorzeichnung aus dem Punkt „Möglichkeiten zur Notation von Taktarten, Taktstriche und Taktvorzeichnungen finden“ kommt in keinem der vier Jahre vor. Sie gehört zur traditionellen Notenschrift, und der Plan will das Aufschreiben erst nach dem sicheren Musizieren; diese Reihe führt deshalb bis zum Fünf-Linien-System im vierten Jahr, aber nicht bis zur Taktvorzeichnung. Die Fachkonferenz kann sie ergänzen. Fünf dieser sechs Punkte berühren dieses Schuljahr, vier davon die Naht zum letzten Jahr. Der Punkt „Bordun-Töne und Dreiklänge in Dur und Moll in verschiedenen Tonarten, Liegetönen und Cluster“ hat seine erste Hälfte im zweiten Jahr; die Dreiklänge in Dur und Moll stehen hier in Woche 8. Vom Punkt „Melodiebausteine … relativ und absolut notieren“ steht die relative Schreibweise hier in Woche 6, die absolute im letzten Jahr. Vom Punkt „in vereinfachten und traditionellen Linien-Systemen notieren“ steht das Zwei-Linien-System hier in Woche 10, das Fünf-Linien-System im letzten Jahr; das folgt dem Glossar der gedruckten Seite 43: „Erst wenn die Kinder die Notation im Zwei-Linien-System sicher beherrschen, sollte mit der Notation im Fünf-Linien-System begonnen werden.“ Vom Punkt „musikalische Fachbegriffe als Handlungsanweisungen verstehen und umsetzen“ stehen forte, piano, crescendo und decrescendo hier in Woche 12, accelerando und ritardando im letzten Jahr. Und vom Punkt „mit Liedern kommunikativ umgehen“ stehen das Lieder-Rondo sowie Solo und Tutti hier in Woche 38, das Verändern von Liedern und der Kanon im letzten Jahr; der wortgleiche Parallelpunkt im Teilbereich Tonhöhe/Melodie ist bereits im zweiten Jahr mit dem Zu-Ende-Führen eines Liedanfangs, dem abwechselnden Singen von Liedzeilen und dem Lieder-Rätsel abgedeckt. Damit kommt jedes der sieben Beispiele dieser beiden Punkte irgendwo vor, statt nur behauptet zu werden. Was in diesem Jahr wirklich neu ist und in den ersten beiden Jahren nirgends vorkommt: das Tongeschlecht Dur und Moll (Wochen 7 und 9), der Dreiklang als eigener Gegenstand (Woche 8), das Zwei-Linien-System (Wochen 5 und 10), die Rondo-Form als Bauform eines Stückes (Woche 11) und die Spielanweisungen forte, piano, crescendo und decrescendo (Woche 12). Beim Rondo ist genau zu unterscheiden: Das Wort kennen die Kinder aus dem zweiten Jahr, Woche 38, aber nur als Name des Rhythmusspiels Rhythmusrondo; dass es eine Form beschreibt, in der ein Teil zwischen wechselnden anderen Teilen wiederkehrt, wird hier zum ersten Mal erarbeitet. Erweiterung und kein Neuanfang sind: Das Aufschreiben von Musik ist vorbereitet – im ersten Jahr durch selbst erfundene Zeichen für Klangfolgen, im zweiten durch gemeinsam vereinbarte Zeichen für Betonung und Puls; neu ist hier, dass die Zeichen für alle vier Rhythmusbausteine feststehen und dass es zu jedem eine vereinfachte und eine übliche Schreibweise gibt (Wochen 1 und 4). Der tragende Klang ist aus dem zweiten Jahr bekannt (Bordun und Liegeton, Wochen 8 und 9); neu ist der Dreiklang darüber. Und die Teile eines Stückes haben die Kinder im ersten Jahr unterschieden und getanzt und im zweiten mit Buchstaben bezeichnet; neu ist hier der Formname. Von den drei Beispielen, die der Plan für Formverläufe nennt – Strophe und Refrain, Kanon, Solo und Tutti –, arbeitet dieses Jahr mit Strophe und Refrain sowie mit dem Wechsel von Einzelnem und Gruppe (Woche 11), der in Woche 38 als Solo und Tutti beim Namen genannt wird; der Kanon steht im letzten Jahr in Woche 38. Wo der Teilrahmenplan „z. B.“ schreibt, ist das ein Beispiel und keine Pflicht. Zweimal wählt dieses Jahr aus einer solchen Aufzählung aus, und beides sei hier genannt: Für die Vorbereitung der Stimme nennt der Plan Atemübungen, Lockerungsübungen und eine Einsingreise; Woche 18 nimmt die Atem- und die Lockerungsübungen. Für das Spielen der Klänge nennt er Stabspiele, Boomwhackers und Tasteninstrumente; Woche 8 nimmt Stabspiele und Boomwhackers. Jede andere Wahl aus diesen Aufzählungen ist ebenso richtig. Diese Reihe wählt an solchen Stellen aus und sagt es dazu: Der Plan nennt selbst nur zwei Musikstücke beim Namen – die Deutsche Nationalhymne (Seite 9) und, als Beispiel für ein pentatonisches Lied, „Backe, backe Kuchen“ (Glossar, Seite 42) – und im Übrigen ausschließlich Gattungen: Raps, Rhythmicals, Spiellieder, Kinder- und Volkslieder, Pop- und Rockmusik, klassische Werke, Musik anderer Kulturen, Nationalhymnen, Musicals. Welche Lieder und Werke im Unterricht erklingen, entscheidet deshalb die Lehrkraft; dieser Plan schreibt kein Repertoire vor und nennt auch keines.

Dieser Plan rechnet für Klasse 3 mit 2 Wochenstunden und bei 38 Schulwochen mit 76 Jahresstunden (2 × 38 = 76). Die Zahl 2 ist keine Setzung dieses Plans, sondern der Wert der amtlichen Tafel: Sie steht dort in der Musikzeile, sie hält der Gegenprobe an den übrigen Zeilen stand, und die Summenzeile der Tafel geht mit ihr auf. Der Teilrahmenplan Musik selbst enthält keine Stundentafel: Er nennt für das Fach keine Stundenzahl und kein Zeitbudget, und die Zeichenfolgen „Stundentafel“, „Wochenstunde“, „Woche“ und „wöchentlich“ kommen im ganzen Dokument nicht vor. Maßgeblich ist deshalb die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung „Unterrichtsorganisation in der Grundschule“ vom 28. Juni 2024 (Fundstelle: Amtsbl. 2024, S. 148), dort Nummer 3 „Fächer und Lernbereiche“. Musik steht in dieser Tafel als eigene Zeile mit eingeklammerten Werten: (2) für Klassenstufe 1, (2,5) für Klassenstufe 2, (2) für Klassenstufe 3 und (2) für Klassenstufe 4. Die Fußnote der Tafel erklärt die Klammern als „Richtwerte in Klammern“; die Einheit sind Wochenstunden zu 50 Minuten. Als Probe, dass die richtige Zeile gelesen ist, stehen in derselben Tafel Religion/Ethik mit 2 / 2 / 2 / 2, Deutsch geklammert mit 5,5 / 5,5 / 5,5 / 5,5, Sachunterricht geklammert mit 1 / 2 / 3,5 / 3,5, Mathematik mit 4,5 / 4,5 / 4,5 / 4,5, Kunst geklammert mit 2 / 2 / 2 / 2, Fremdsprachenarbeit mit – / – / 2 / 2 und die Verfügungszeit mit – / – / 0,5 / 0,5; die Summenzeile lautet 19 / 21 / 24 / 24 und geht auf: 2+5,5+1+4,5+2+2+2 = 19, 2+5,5+2+4,5+2,5+2,5+2 = 21, 2+5,5+3,5+4,5+2+2+2+2+0,5 = 24 und noch einmal 24 für die vierte Klassenstufe. Über alle vier Jahre ergibt Musik 2+2,5+2+2 = 8,5 Wochenstunden. Achtung bei der Zeile: Sport trägt dieselben geklammerten Werte 2 / 2,5 / 2 / 2, hat davor aber zusätzlich die unbeklammerte Reihe 6 / 7 / 6 / 6; die Musikzeile hat keine zweite Zahl. Musik steckt in Rheinland-Pfalz in keinem Sammelblock, sondern ist eigens beziffert. Die Verwaltungsvorschrift erlaubt der Schule ausdrücklich, die ausgewiesenen Stundenansätze zu rhythmisieren und einzelne Fächer zeitweilig zu gewichten, wenn auf einen angemessenen Ausgleich geachtet wird; das passt zu dem, was der Teilrahmenplan selbst fordert, nämlich möglichst tägliche kleine musikalische Zeitabschnitte statt starrer Blöcke (gedruckte Seiten 13 und 19). Die Wochenspalte dieses Plans ist also eine Ordnungshilfe, nicht der einzig mögliche Zuschnitt. Die ausgearbeiteten Verlaufsplanungen dieses Plans rechnen mit 45 Minuten, damit sie auch dort aufgehen, wo die Schule kürzere Stunden führt; wo die 50 Minuten der Tafel zur Verfügung stehen, wird eine der vier Phasen um fünf Minuten verlängert. Die Übergangsregelung der Verwaltungsvorschrift trifft für Musik keine abweichende Aussage; sie betraf nur den Lernbereich Deutsch/Sachunterricht in Klassenstufe 2 sowie Religion/Ethik und die Verfügungszeit in den Klassenstufen 3 und 4 und war auf das Schuljahr 2024/2025 befristet. In verbreiteten Übersichten steht für Rheinland-Pfalz an dieser Stelle eine Sammelzeile „Kunst / Musik / Werken“ ohne eigenen Fachwert; hier steht die Primärquelle.

Am Lehrplandokument abgeglichen: 07.09.2026.

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